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Dermatologie, Venerologie

Das Lehrangebot wird von den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und, im Praktikum, eines beteiligten Lehrkrankenhauses durchgeführt.

Lehrveranstaltungen der Dermatologie und Venerologie

Da dermatologische Erkrankungen häufig und vielgestaltig sowie für das ungeübte Auge schwierig zu differenzieren sind, wird schon im Rahmen der „Propädeutik Dermatologie“ im 1. klinischen Semester systematisch in die Nomenklatur und Beschreibung dermatologischer Befunde eingeführt. So können die Studierenden beim ersten Patientenkontakt etwaige Hautbefunde beschreiben und versuchen, diese mit Hilfe von Büchern differentialdiagnostisch einzuordnen. Im klinischen Studienabschnitt werden in der Hauptvorlesung „Dermatologie“, die vom Lehrstuhlinhaber Professor Kaufmann persönlich gehalten wird, systematisch die häufigsten und wichtigsten Hauterkrankungen vorgestellt. Die Inhalte der Vorlesung sind thematisch gegliedert und bauen aufeinander auf. Fester Bestandteil der Vorlesung sind Patientenpräsentationen, bei denen das klinisch-praktische dermatologische Vorgehen geübt und exemplarisch dargestellt wird. Im anschließenden 1-wöchigen Blockpraktikum werden die theoretischen Kenntnisse anhand von interaktiv erarbeiteten Patientenfällen, einer Hospitation und Unterricht am Krankenbett gefestigt, ergänzt und dermatologische Probleme analog der Präsentation im späteren klinischen Alltag bearbeitet.

Lernziele und Themenkatalog

Das übergeordnete Lernziel des Unterrichts lautet: „Studierende sollen nach ihrer Dermatologie-Ausbildung, d.h. am Ende des 5. klinischen Semesters, Kenntnisse und Fertig-/Fähigkeiten sowie die ärztliche Grundhaltung erworben haben, um häufige und akut behandlungsbedürftige dermatologische Erkrankungen erkennen, diagnostizieren und die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können sowie den Patienten adäquat zu begleiten.“

Detaillierte Lernziele sind auf zwei Stufen definiert. Die Bearbeitungstiefe richtet sich nach der Häufigkeit und klinischen Relevanz der jeweiligen Erkrankung:

Stufe 1: Der Arzt braucht nicht fähig zu sein, mit diesem klinischen Bild umzugehen, soll aber davon gehört haben. Das bedeutet: wenn es ihm in der Literatur oder in einem Arztbrief begegnet, kann er dieses klinische Bild einordnen und weiß, wie und wo er sich darüber weiter informieren kann.

Stufe 2: Der Arzt muss mit diesem klinischen Bild in der Praxis umgehen können und in der Lage sein, damit eine Diagnose zu verbinden, was die Kenntnis des klinischen Bildes voraussetzt. Das Ausmaß des klinischen Wissens wechselt je nach klinischem Bild, umfasst aber mindestens die Kenntnis seiner Erscheinungen und der damit verbundenen Beschwerden sowie Kenntnisse diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten. Es schließt Kenntnisse der relevanten Pathologie, Histologie, Epidemiologie, Pathophysiologie und der Psychodynamik ein.

Auf den Seiten der Klinik für Dermatologie und Venerologie findet sich der ausführliche Lernzielkatalog.

Aufgrund der begrenzten Zeit werden nicht alle aufgeführten Erkrankungen in den genannten Lehrveranstaltungen abgehandelt und die Bearbeitung obliegt dem Eigenstudium der Studierenden.

Die detaillierten Inhalte aller Lehrveranstaltungen können im Internet eingesehen werden. Hier findet sich auch die „E-Learning Academy“ mit einem Repetitorium, Übungen zur Befundbeschreibung, Wissenstest sowie für das Blockpraktikum Hausaufgaben und „Virtuelle Poliklinik“ und weitere intressante Informationen zum Fachgebiet der Dermatologie.

Zugang zu den Angeboten bekommt man über die Seiten der Klinik für Dermatologie und Venerologie.

 

geändert am 28. Oktober 2013  E-Mail: Dekanat KlinikDekanat.Klinik@kgu.de

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Druckversion: 28. Oktober 2013, 11:35
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud_med/klinik/fach/derma/index.html