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Querschnittsbereich 6

Umweltmedizin


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Der Querschnittsbereich 6 – Umweltmedizin wird als Vorlesung mit fallorientierten Tutorien absolviert.

 

Die Vorlesung wird fokussiert auf fachspezifische Aspekte der Umweltmedizin, spezifische Ursachen (chemische SUbstanzen, physikalische Störungen) und regulatorische Vorgaben wie Grenzwerte. Diese beinhalten auch die Essentials umweltmedizinischer Schadstoffe und Krankheitsbilder, gehen aber über diese Essentials hinaus.

Der Besuch der Vorlesung ist freiwillig, er dient der Vertiefung der Toxikologie und Umweltmedizin über die für alle Ärzte relevanten Aspekte hinaus, die Vorlesung der Umweltmedizin findet im Wintersemester jeweils am Mittwoch, 10.00 - 11.30 Uhr statt.

Die fallorientierten Tutorien sind für den Erwerb des Leistungsnachweises im Querschnittsbereich VI – klinische Umweltmedizin verpflichtend. Jedes Tutorium beinhaltet eine Kasuistik, bei der eine umweltmedizinische Krankheit vorliegt, oder bei der umweltmedizinische Probleme (Exposition, Symptome, Befunde) differentialdiagnostisch wichtig ist. Wichtig ist durch die Teilnehmer der Tutorien das Herausarbeiten klinischer Befunde und Symptome, die für die Bewertung des Falles wichtig sind und eine Entscheidung erlauben, ob Umweltfaktoren einen relevanten Beitrag geleistet haben bzw. geleistet haben können (Kausalitätsfrage).

Die Kasuistiken entstammen allen Bereichen der Medizin, einschließlich Pädiatrie, Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik; wichtiger als die exakte Zuordnung zu einer Disziplin ist mir die Bewertung der Leitsymptome und -befunde, ein Verständnis von Quellen für Schadstoffe und Exposition sowie Wirkungsdauer und Ausscheidungswegen von spezifischen Giften.

Im ersten Tutorium wird der Beginn der Kasuistik besprochen, typischerweise bis zur Diagnosestellung, d.h. Anamnese, körperliche Untersuchung und diagnostische Ergebnisse. Relevante Fragestellungen werden als Problem formuliert; am Ende des ersten Tutoriums wird für jeden Teilnehmer des Tutoriums ein spezifisches Problem zur individuellen Bearbeitung formuliert sein.

Bis zum zweiten Tutorium ist dieses Problem durch eine Recherche zu klären (Lehrbücher, Publikationen, Leitlinien, gelegentlich auch aus dem nichtmedizinischen Bereich), das Ergebnis der Recherche zusammenzufassen (maximal 2 Seiten) und die Information hinsichtlich des jeweils aktuellen Falles auszuwerten.

Zum (Im) zweiten Tutorium werden die Erarbeitungen präsentiert (max. 5 Minuten); die Diagnose wird noch einmal begründet, die Therapieprinzipien formuliert, die durchgeführte Therapie besprochen und ggfs. weitergehende Aspekte (Prävention, Epidemiologie) erläutert.

 

Für die erfolgreiche Teilnahme an den Tutorien und die Benotung sind erforderlich:

- Teilnahme an zwei Tutorien

- Bearbeitung eines spezifischen Problems aus dem ersten Tutorium

- Präsentation der Ausarbeitung, einschließlich Einreichen der schriftlichen Ausarbeitung in elektronischer Form (email; kann auch nach dem Tutorium erfolgen).

 

Organisatorisches

Ein Tutorium hat etwa 10 Teilnehmer (8 – 12); eine Anmeldung kann individuell oder als Gruppenanmeldung erfolgen. Auch bei einer Gruppenanmeldung garantiere ich nicht, dass Alle in dieselbe Gruppe eingeteilt werden.

 

Termine für Tutoriate in den Semesterferien;

erster Termin jeweils Montag, 16.15 Uhr.

Ort: Haus 9B, 1. OG, Raum 103

04.08.

18.08.

08.09.

15.09.

22.09.

06.10.

 

Benotung

Die Benotung erfolgt auf der Basis der Mitarbeit in den Tutorien und den schriftlichen Ausarbeitungen. Kein Kriterium für die Bewertung der mündlichen Mitarbeit ist dabei die Häufigkeit von Beiträgen, ein gering gewichtetes Kriterium ist die Richtigkeit des jeweils Gesagten, das wichtigste Kriterium ist die Begründung. Im Tutorium darf alles geäußert werden, ohne dass es negativ gewertet würde. Aktives Mitdenken ist ein positives Kriterium; auch undogmatische, aber begründete Ideen (auch wenn sie letztlich falsch sind) werden positiv bewertet.

Bei den schriftlichen Ausarbeitungen (verwendete Quellen mit angeben) werden bewertet:

- Vollständigkeit

- Begründung von Zusammenhängen oder Schlussfolgerungen

- Bewertung der Relevanz (nicht nur für das vorliegende Krankheitsbild)

- Gewichtung von Alternativen

- Kompaktheit der Darstellung

 

Die Teilnahme an einem Tutorium wird immer als „nicht bestanden“ bewertet, wenn die schriftlichen Ausarbeitungen plagiiert sind (übernommen aus Quellen, die nicht angegeben sind). Hierzu erfolgt (bei Anlass oder stichprobenartig) eine Überprüfung der mit email zu übermittelnden Ausarbeitung.

Bei fehlender Teilnahme am zweiten Tutorium, oder bei Nichtbestehen müssen beide Tutorien mit einer neuen Kasuistik und neuer Ausarbeitung wiederholt werden.

Die Note wird auf Anfrage mitgeteilt, alle Noten einer Tutoriumsgruppe werden zeitnah an Dr. Melamed weitergeleitet.

 

 

 

geändert am 09. Januar 2014  E-Mail: Dekanat KlinikDekanat.Klinik@kgu.de

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Druckversion: 09. Januar 2014, 09:30
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud_med/klinik/fach/qb06/index.html