IT-Roadmap-Blog ​​ – 2025

Dez 11 2025
08:00

Vorstellung der neuen Projektwebseite des IT-Transformationsvorhabens am Fachbereich 16 in der Synapse

Neue Projektwebseite

Neue Projektwebseite informiert über das IT-Transformationsprogramm am Fachbereich 16

Bereits in KW 41 wurde in der Synapse über das IT-Transformationsprogramm berichtet, das zum Ziel hat, die historisch gewachsene und über viele Jahre hinweg dezentral organisierte IT-Struktur des Fachbereichs Medizin grundlegend zu modernisieren. Seit Juni 2025 läuft dieses breit angelegte Programm, das bis Mitte 2028 umgesetzt wird und die IT-Infrastruktur sowie die IT-Dienstleistungen nachhaltig vereinheitlichen und verbessern soll.

Seit kurzem steht nun eine Projektwebseite bereit, die zentrale Informationen zum Programm übersichtlich bündelt. Sie ist über die neu gestaltete IT-Landingpage des Fachbereichs erreichbar. Die Seite wurde ebenfalls überarbeitet und präsentiert sich nun deutlich übersichtlicher, moderner und intuitiver.

Übersichtliche Einblicke in Ziele, Teilprojekte und Entwicklungen

Auf der Projektwebseite finden Interessierte eine kompakte Darstellung der übergeordneten Ziele des Transformationsprogramms sowie eine übersichtliche Einordnung der laufenden Teilprojekte. Darüber hinaus zeigt die Seite, welche Entwicklungsschritte im weiteren Verlauf des Programms vorgesehen sind.

Vorstellung des Projektteams und der Programmstrukturen

Ein weiterer Bereich stellt das Projektteam sowie die organisatorischen Strukturen des Programms vor. Damit wird deutlich, welche Rollen und Verantwortlichkeiten im Transformationsprozess bestehen und wie das Programm gesteuert wird.

Aktuelle Informationen aus dem Programm

Ein regelmäßig aktualisierter Blog informiert über relevante Neuigkeiten, Fortschritte und Hinweise aus dem Programm.

Besuchen Sie die neue Projektwebseite und informieren Sie sich über das IT-Transformationsprogramm am Fachbereich 16!

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse am Austausch freut sich das Projektteam über Ihre Kontaktaufnahme.

Leistungsbeschreibung 
Das Hochschulrechenzentrum bietet Einrichtungen der Goethe-Universität die Möglichkeit der Datensicherung (Backup) und der Datenarchivierung. Diese Dienste stehen bis auf Weiteres ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Die Lizenzgebühren werden durch das Hochschulrechenzentrum getragen.
Für beide Dienste kommt IBM Storage Protect zum Einsatz (frühere Bezeichnung: Tivoli Storage Manager). Die erforderliche Client-Software ist für die Betriebssysteme Windows, Linux, macOS, Solaris, HP-UX und AIX verfügbar.
Funktionsweise des Backups
Das Backup basiert auf dem „incremental forever“-Prinzip. Nach einer initialen Vollsicherung werden ausschließlich geänderte oder neu erstellte Dateien gesichert, wodurch die Laufzeiten reduziert werden. Bis zu 20 Versionen einer Datei werden vorgehalten. Ältere Versionen, die nicht mehr die aktuelle Fassung darstellen, werden maximal 90 Tage gespeichert. Die letzte Version einer gelöschten Datei ist ebenfalls für 90 Tage verfügbar.
Hinweise zur Nutzung
Für Computer, die über Nacht eingeschaltet bleiben, kann eine tägliche automatische Datensicherung in den Nachtstunden eingerichtet werden (Scheduler-Dienst). Für Bürorechner und Laptops, die zum Dienstschluss ausgeschaltet werden, ist diese Option nicht vorgesehen. Alternativ kann jederzeit eine manuelle Datensicherung durchgeführt werden.
Archivierung von Daten
Archivierung bezeichnet die Auslagerung von Daten, für die kein Festplattenspeicher mehr bereitgestellt werden soll oder für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen einzuhalten sind. Eine Versionsverwaltung erfolgt nicht. Mehrfache Archivierung identischer Daten führt zu mehreren identischen Kopien auf dem Archivmedium und sollte daher vermieden werden. Archivdaten werden für zehn Jahre aufbewahrt und anschließend automatisch gelöscht. Längere Aufbewahrungsfristen sind möglich.
Backup- und Archivdaten werden in zwei Kopien auf Magnetbandkassetten des Typs IBM 3592 an zwei Standorten gespeichert (Campus Westend und Campus Riedberg).
Client-Software und Registrierung
Die aktuelle Client-Software sowie die zugehörige Dokumentation sind im Universitätsnetz verfügbar und über den Bereich „Client-Software und Dokumentation“ abrufbar.
Zur Nutzung des Dienstes ist eine Registrierung des jeweiligen Computers an einem der Backup- beziehungsweise Archivserver erforderlich. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an die zuständige Administrationsstelle des Hochschulrechenzentrums.
    Erforderliche Angaben:
    • vollständiger Rechnername und IP-Adresse
    • Betriebssystem mit Version und Variante
    • Kontaktdaten der zuständigen Administratorin oder des zuständigen Administrators
Nach erfolgreicher Registrierung werden die erforderlichen Zugangsdaten sowie weitere Informationen bereitgestellt.

In Kürze
    • Inkrementelles Backup nach dem „incremental forever“-Prinzip
    • Eine Vollsicherung erfolgt ausschließlich bei der ersten Nutzung
    • Zwei unabhängige Datenkopien an verschiedenen Standorten (Disaster Recovery)
    • Datenschutz für physische Dateiserver und virtuelle Umgebungen
    • Datenarchivierung für zehn Jahre, längere Aufbewahrungszeiten nach Vereinbarung
    • Maximal 20 Versionen einer Datei werden für 90 Tage aufbewahrt.
    • Die letzte Sicherungskopie einer gelöschten Datei bleibt für 90 Tage verfügbar.
    • Die automatische Sicherung der Clientsysteme erfolgt täglich von 00:00 Uhr bis 03:00 Uhr.
    • Wartungsarbeiten erfolgen nach vorheriger Ankündigung und Abstimmung

Wichtig
Derzeit dürfen über diese Dienste keine Personenbezogenen Daten gemäß Art.9 DSGVO gesichert werden. An einer entsprechenden Lösung wird aktuell mit hoher Priorität gearbeitet!

Weiterführende Links & Kontakt
https://tinygu.de/archiv

Videokonferenzen sind aus dem Universitätsalltag nicht mehr wegzudenken – ob für Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekte oder Team-Meetings. Am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität steht Ihnen dafür das datenschutzkonforme Tool ZoomX zur Verfügung. Mit wenigen Klicks können Sie eigene Meetings erstellen, große Veranstaltungen durchführen oder einfach nur den Austausch mit Kolleg*innen und Studierenden erleichtern.

 

Warum ZoomX nutzen? – Die Vorteile auf einen Blick

ZoomX bietet Ihnen vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Lehre, Forschung und Verwaltung:

  • Online-Lehrveranstaltungen: Vorlesungen, Seminare, Übungen
  • Großveranstaltungen: wie Konferenzen (ab 300 Personen mit Freigabe)
  • Webinare und Informationsveranstaltungen
  • Team-Meetings, Besprechungen oder Sprechstunden
  • Lerngruppen-Meetings für Studierende

Sowohl Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende können ZoomX mit ihrem HRZ-Account nutzen.

 

So melden Sie sich bei ZoomX an

Die Anmeldung erfolgt ganz einfach mit Ihrem HRZ-Account (Login und Passwort) über folgende Webseite: https://uni-frankfurt.zoom.us/

Nach dem Login können Sie direkt Meetings planen, starten oder Teilnehmer*innen einladen.

 

Datenschutz & Sicherheit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert

Um Ihre Kommunikation bestmöglich zu schützen, ist bei ZoomX standardmäßig die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) aktiviert. Das bedeutet: Ihre Meetings sind besonders sicher! Die folgenden Funktionen sind bei aktivierter Verschlüsselung nicht verfügbar:

  • Telefonische Einwahl
  • Beitritt vor Moderator*in
  • Breakout-Räume
  • Umfragen

Tipp: Wenn Sie eine dieser Funktionen benötigen, können Sie E2EE in Ihren persönlichen Einstellungen in der ZoomX-Weboberfläche deaktivieren.

 

Teilnehmerzahlen & große Veranstaltungen

Standardmäßig stehen Ihnen virtuelle ZoomX-Räume mit bis zu 300 Teilnehmer*innen zur Verfügung. Bei Bedarf können folgende Optionen freigeschaltet werden:

  • Große Meetings (bis 500 oder 1000 Personen) – auf Anfrage
  • Webinarlizenzen:
  • Bis 500 Personen: kostenfrei verfügbar
  • Bis 1000 Personen: kostenpflichtig und jährlich buchbar

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an: zoom-support@uni-frankfurt.de

 

Meeting oder Webinar? – Der richtige Formatvergleich

Funktion

ZoomX Meeting

ZoomX Webinar

Interaktivität

Hoch (Mikro, Kamera, Chat, Breakouts etc.)

Gering (nur Moderator:innen aktiv)

Teilnehmerrolle

Alle aktiv

Zuschauer:innen-Modus für Teilnehmende

Ideal für

Lehre, Besprechungen, Lerngruppen

Infoveranstaltungen, Vorträge, große Events

 

Goethe-Uni Netiquette im digitalen Raum

Uns an der Goethe-Universität ist ein respektvoller, wertschätzender Umgang sehr wichtig – auch im digitalen Umfeld. Wir bitten daher alle Nutzer*innen von ZoomX, sich an die Netiquette zur digitalen Kommunikation der Universität zu halten: https://tinygu.de/gu-netiquette-digital

 

Fragen oder Unterstützung bei ZoomX benötigt?

Bei technischen Fragen oder dem Wunsch nach erweiterten Funktionen helfen wir Ihnen gerne weiter: zoom-support@uni-frankfurt.de

 

Fazit

Mit ZoomX steht Ihnen ein leistungsstarkes, sicheres und flexibel einsetzbares Tool zur Verfügung, das Ihre digitale Lehre und Kommunikation am Fachbereich Medizin optimal unterstützt. Nutzen Sie die Möglichkeiten – ob im Seminar, beim Forschungsaustausch oder im digitalen Hörsaal!

Okt 23 2025
10:25

​Sicher und einfach: Die Goethe-Universität stellt auf eduVPN um

Neues VPN - Umstieg vom Cisco VPN-Client auf eduVPN

Am 26. September 2025 wurde der bisher genutzte Cisco VPN-Client an unserer Hochschule endgültig abgeschaltet. Grund für diese Maßnahme sind erhebliche IT-Sicherheitslücken, die in der bisherigen Lösung entdeckt wurden. Die Sicherheitsanforderungen an digitale Infrastrukturen steigen stetig – insbesondere in Hochschulen mit sensiblen Forschungs- und Verwaltungsdaten. Um auch künftig den Schutz unserer Systeme zu gewährleisten, war ein direkter Wechsel unumgänglich.

Was ist eduVPN eigentlich – und wer steckt dahinter?

eduVPN ist ein modernes, sicheres VPN-System, das speziell für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen entwickelt wurde. Das Projekt wurde ursprünglich vom niederländischen SURF, dem dortigen Pendant zum Deutschen Forschungsnetz (DFN), initiiert. Inzwischen wird eduVPN von GÉANT, dem europäischen Bildungs- und Forschungsnetz, gemeinsam mit der weltweiten Education Community weiterentwickelt und betrieben.

Ziel von eduVPN ist es, sichere und einfache Zugänge zum Hochschulnetzwerk zu ermöglichen – ganz gleich, ob Sie im Homeoffice, im Ausland oder unterwegs arbeiten oder studieren.

Was ist neu im Vergleich zur Cisco-Lösung?

Mit dem Umstieg auf eduVPN ändern sich einige Dinge:

  • Keine WebVPN-Oberfläche mehr: Die bisherige Einwahl über den Webbrowser entfällt.
  • Keine festen IP-Adressen mehr: eduVPN verwendet dynamische Adressen, was zusätzliche Sicherheit bringt.
  • Starke Verschlüsselung: eduVPN nutzt die modernen VPN-Protokolle OpenVPN und WireGuard, die als besonders sicher gelten.
  • Mehr Plattformunterstützung: eduVPN bietet offizielle Clients für Windows, macOS, Linux, Android und iOS.

Wo bekomme ich den eduVPN-Client?

Die eduVPN-Software ist kostenlos und kann über folgende Wege bezogen werden:
 
Offizielle Webseite von eduVPN: https://www.eduvpn.org

Betriebssysteme:

App Stores:

Was muss ich bei der Installation beachten?

Die Installation ist in der Regel unkompliziert:

  • Windows/macOS: Installer herunterladen, installieren, anschließend die Hochschule aus der Liste auswählen und sich mit den Hochschul-Zugangsdaten anmelden.
  • Linux: Je nach Distribution über Flatpak oder Paketmanager installieren. Für WireGuard kann zusätzlich manuelle Konfiguration erforderlich sein.
  • Android/iOS: App aus dem Store laden, beim ersten Start die Hochschule auswählen, mit dem Hochschul-Account einloggen – fertig.

Tipp: Eine ausführliche verlinkte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie am Ende des Artikels.

Welche Vorteile bietet eduVPN für Mitarbeitende und Studierende?

  • Höhere Sicherheit dank moderner Verschlüsselung
  • Einfache Bedienung durch benutzerfreundliche Clients
  • Breite Geräteunterstützung – auch mobil und auf privaten Geräten
  • Keine komplizierten Konfigurationen mehr
  • Zukunftssicherheit durch kontinuierliche Weiterentwicklung durch internationale Fachgremien

Was passiert, wenn ich noch den alten Cisco-Client nutze?

Da der Cisco-VPN-Client am 26. September 2025 deaktiviert wurde, ist ein Zugriff auf das Hochschulnetz darüber nicht mehr möglich. Bitte stellen Sie unbedingt auf eduVPN um, um weiterhin auf interne Ressourcen wie Netzlaufwerke, Bibliotheksdatenbanken oder das Intranet zugreifen zu können.

Mehr Informationen

Okt 16 2025
10:39

Dringender Aufruf: Handeln Sie jetzt – Update auf Windows 11 notwendig!

Update auf Window 11

Seit dem 14.10.2025 wird Windows 10 aufgrund des offiziellen Support Endes von Microsoft nicht mehr mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt und stellt somit ein erhebliches IT-Sicherheitsrisiko für unsere Universität dar. Alle Geräte – insbesondere PCs, Laptops und Tablets – die noch mit Windows 10 betrieben werden, müssen umgehend auf Windows 11 aktualisiert werden. Dies betrifft sowohl Geräte in der Verwaltung als auch im wissenschaftlichen Betrieb.
Windows 11 steht über die IT-Services (HRZ) der Goethe-Universität Uni-intern zum Download bereit:
https://software.rz.uni-frankfurt.de
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Bitte sorgen Sie schnellstmöglich für die Umstellung!