Gut vorbereitete Lehre: Raumausstattung, -technik und Prüfungen
Der Fachbereich 16 stellt seit dem letzten Wintersemester seine technische Ausstattung in Hörsälen und Seminarräumen um. Dabei gilt weiterhin das Prinzip „Bring your own device“ (BYOD). Wir bitten Lehrende sowie andere Nutzer*innen deshalb für Lehrveranstaltungen, Präsentationen und andere Termine eigene Notebooks oder Geräte der jeweiligen Abteilungen zu verwenden.
Hintergrund dieser Änderung ist das Ende des Supports für Windows 10. Microsoft hat das Betriebssystem zum 14. Oktober 2025 eingestellt. Seit diesem Zeitpunkt werden insbesondere keine sicherheitsrelevanten Updates mehr bereitgestellt. Für den Einsatz von Technik an einem Hochschulstandort ist das ein entscheidender Faktor, denn ein sicherer und verantwortungsvoller Betrieb setzt aktuelle Schutzstandards voraus.
Wer eine Lehrveranstaltung oder Präsentation plant, sollte daher künftig das eigene Notebook oder ein Gerät der eigenen Abteilung mitbringen und vorab prüfen, welche Anschlüsse im jeweiligen Raum benötigt werden.
Unterstützung durch das Team Medientechnik
Lehr(Personen) können notwendige Adapter für Monitore, Beamer oder Lautsprecheranlagen nach vorheriger Anmeldung ausleihen. Die Ausgabe erfolgt gegen Pfand über die Medientechnik des Fachbereichs. Für die Anmeldung, Rückfragen oder zur Abstimmung im Vorfeld steht das Team der Medientechnik unter: fb16-medientechnik@med.uni-frankfurt.de zur Verfügung.
Der Fachbereich Medizin bittet alle Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis für diese Maßnahme. Sie dient in erster Linie dazu, die IT-Sicherheit am Standort dauerhaft zu gewährleisten und zugleich einen verlässlichen Einsatz der Medientechnik in Lehr- und Veranstaltungsräumen sicherzustellen.
Wer Lehrveranstaltungen oder Termine plant, sollte die Regelung möglichst frühzeitig berücksichtigen. So lassen sich technische Fragen im Vorfeld klären und Abläufe vor Ort einfacher gestalten.
Qualifizierungsangebote zu Semesterbeginn
Mit dem Start ins neue Semester beginnen auch wieder zahlreiche Qualifizierungsangebote für Lehrende, Tutor*innen und Studierende. Sie bieten die Gelegenheit, didaktische, digitale und fachübergreifende Kompetenzen weiterzuentwickeln und mit neuen Impulsen ins Semester zu gehen.
Fazit
Eine gute Vorbereitung ist die wichtigste Grundlage für einen reibungslosen Start in Lehre. Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen und guten Start in das Semester!
Schreibzentrum: https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/67284874/Schreibangebote
Schlüsselkompetenzen: https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/141581079/Schl%C3%BCsselkompetenzen_im_Studium
studiumdigitale:
https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/lehre/elearning-workshopreihe https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/lehre/tut-qualifizierung
Zentrum Naturwissenschaften: https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/39887722/Navigation
Moderne Lernformate für Wissenschaft, Verwaltung und Wissenschaftsmanagement
Der Goethe-Lerncampus ist mehr als eine klassische Weiterbildungsplattform – er ist ein prämiertes Lernökosystem, das Ihnen ermöglicht, im E-Portfolio der Personal- und Organisationsentwicklung (PEOE) der Goethe-Universität gezielt zu navigieren und Ihren persönlichen Lernbereich individuell zu gestalten. Gerade für Mitarbeitende des Fachbereichs Medizin bietet die Plattform wertvolle Möglichkeiten, um digitale Kompetenzen, Projektmanagement Expertise oder spezifische IT-Kenntnisse für den Hochschul- und Klinikalltag zu erwerben.
Die Kolleginnen und Kollegen der PEOE unterstützen Sie dabei, Ihre beruflichen Fähigkeiten gezielt auszubauen – mit praxisnahen Methoden und einem direktem Bezug zum Arbeitsalltag sowie Raum für kollegialen Austausch. Egal, ob Sie als Mitarbeitende in der Forschung, Verwaltung, Lehre oder im Wissenschaftsmanagement tätig sind: Der Goethe-Lerncampus hält für Sie passende Formate bereit.
13 Themenfelder, unzählige Möglichkeiten – auch für die Medizin
Auf dem Goethe-Lerncampus erwarten Sie vielfältige Lernformate – digital, in Präsenz oder hybrid. Von kompakten Seminaren über flexible E-Learning Kurse bis hin zu Zertifizierungen mit dem PE-Goethe-Zertifikat: Hier finden Sie Weiterbildungen, die zu Ihrem Berufsfeld passen. Besonders interessant für den Fachbereich Medizin sind folgende Angebote:
Digitalisierung & IT-Kompetenzen:
Aktuell gibt es 31 Kurse rund um Digitalisierung und KI, darunter:
Projektmanagement:
Orientierung & Vernetzung:
So nutzen Sie den Goethe-Lerncampus – einfach und schnell
Der Zugang ist denkbar einfach:
Warum der Goethe-Lerncampus für die Medizin besonders wertvoll ist
Die Medizin und der Gesundheitssektor unterliegen einem rasanten digitalen Wandel. Ob elektronische Patientenakten, KI-gestützte Diagnostik, digitale Lehrformate oder agile Projektsteuerung in der Forschung – die Anforderungen an Mitarbeitende steigen. Der Goethe-Lerncampus bietet Ihnen die Möglichkeit:
Fazit: Lernen, wann und wo Sie wollen
Der Goethe-Lerncampus ist Ihr individueller Weiterbildungsbegleiter – mit maßgeschneiderten Inhalten auch für den Fachbereich Medizin, mit flexiblen Formaten und direkter Praxisrelevanz. Ob Sie Ihre IT-Kenntnisse auffrischen, Projektmanagement Kompetenzen vertiefen oder KI-Tools für die Forschung nutzen möchten – hier finden Sie das passende Angebot.
Links
Programmwebseite: https://tinygu.de/digitales-fb16
Goethe-Lerncampus: https://www.goethe-lerncampus.de
Personal- und Organisationsentwicklung: https://www.uni-frankfurt.de/PersonalOrganisationsentwicklung
Fragen? Das Team der PEOE berät Sie gerne!
Effizienz und Innovation in der Medizin
Die schnelle und starke Entwicklung von KI in den letzten Monaten hat dazu geführt, dass immer mehr KI-Tools erprobt werden oder bereits ihren Einsatz im wissenschaftlichen Bereich finden. Das reicht von der Antragsphase von Forschungsprojekten über die Auswertung von erhobenen Daten bis zur Verschriftlichung und Kommunikation der Ergebnisse. Aktuell werden an der Goethe-Universität verschiedene KI-Tools getestet, die zugleich datenschutzkonform sind. Was hat es aber genau mit den Large Language Modells (LLMs) auf sich?
Was sind KI-gestützte Sprachwerkzeuge?
KI-gestützte Sprachwerkzeuge nutzen Künstliche Intelligenz, um Texte zu generieren, Inhalte zu strukturieren, Dokumente zu analysieren oder Audioinhalte in Schrift umzuwandeln. Sie basieren auf großen Sprachmodellen (LLMs) wie ChatGPT, Mistral oder Llama und unterstützen bei Recherche, Ideengenerierung oder der Automatisierung von Arbeitsabläufen.
AI-ToolLab: Auswahl zwischen verschiedenen KI-Tools
Das AI-ToolLab der Goethe-Universität ist der zentrale Zugang zu einer Vielzahl von unterschiedlichsten KI-Tools und wird von der Innovationseinheit studiumdigitale bereitgestellt. Im Rahmen einer Community of Practice zum Thema KI sollen diese Tools gemeinsam in der Universitäts-Community erprobt, reflektiert und weiterentwickelt werden, bis sie als einzelne, integrierte Services der gesamten Goethe-Universität zur Verfügung gestellt werden können.
Ziel ist es, allen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden in der Verwaltung den Zugang zu neuen KI-Tools und -Technologien in einem gesicherten, aber experimentellen Umfeld zu ermöglichen. Die KI-Services werden universitätsintern betrieben und erfüllen damit sehr hohe Standards in Sachen Datenschutz und IT-Sicherheit.
Wenn Sie eines der KI-Tools LobeChat, OpenWebUI oder Whisper-WebUI testen wollen, müssen Sie sich mit einem gültigen HRZ-Account (Login und Passwort) anmelden und einmalig zu Beginn einen Selbstlernkurs auf der Lernplattform Moodle zum Einsatz von KI an der Goethe-Universität gemäß der Vorgaben der EU KI-VO absolvieren.
Die drei KI-gestützten Sprachwerkzeuge im Überblick:
1. Textbasierter KI-Assistent mit LobeChat
2. KI-Assistent mit weiteren Funktionen via OpenWebUI
3. Automatische Transkription mit Whisper-WebUI
Warum sind diese Tools für die Medizin besonders wertvoll?
Zeitersparnis und Präzision
Förderung von Forschung und Lehre
Datenschutz und Compliance
Fazit
Der Pilotprozess verschiedener KI-gestützter Sprachtools ist an der Goethe-Universität in vollem Gange und führt dazu, dass Modelle optimiert und für den wissenschaftlichen Bedarf weiterentwickelt werden.
Sobald diese Angebote flächendeckend zur Verfügung stehen, bieten KI-gestützte Sprachwerkzeuge dem Fachbereich Medizin neue Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu optimieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Probieren Sie die Tools aus und entdecken Sie ihr Potenzial – sicher, effizient und datenschutzkonform.
Links
Programmwebseite: https://tinygu.de/digitales-fb16
AI ToolLab: https://gki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/ai-toollab/
Community of Practice zur Generativen KI (CoP-GKI): https://gki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/ai-cop/
Generative KI an der Goethe-Universität: https://moodle.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/moodle/login/index.php
Orientierung für Redakteur*innen und Webverantwortliche
Mit dem laufenden Webrelaunch stellt die Goethe-Universität ihre Webpräsenz schrittweise auf das zentrale Web Content-Management-System Magnolia um. Das bisherige System Fiona/Scrivito soll dabei bis 2028 abgelöst werden. Parallel dazu wurden Vorgaben verabschiedet, die Zuständigkeiten, Rollen und Anforderungen für Redakteur*innen auf Webseiten klar definieren.
Webredaktion und inhaltliche Pflege
Für die redaktionelle Praxis bedeutet das vor allem: Inhalte sollen nutzendenorientiert, aktuell, barrierearm und rechtlich sauber gepflegt werden. Zudem ist das Ziel, doppelte Inhalte zu vermeiden, personenbezogene Daten sensibel zu behandeln und externe Webseiten nur unter klaren Voraussetzungen weiterzuführen. Dazu gehört vor allem die Einhaltung der geltenden rechtlichen Standards in Bezug auf Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheit.
Wer sich einen Überblick über die wichtigsten Fragen, Regelungen und Zuständigkeiten verschaffen möchte, findet die Richtlinie und die Ausführungsbestimmungen auf der Intranetseite der Goethe-Universität: „Webseite - Ausführungsbestimmungen zur Richtlinie“
Bitte beachten Sie, dass für die Neueinführung oder den dauerhaften Weiterbetrieb extern betriebener Webseiten (außerhalb von Magnolia oder Fiona/Scrivito) eine Freigabe durch den Chief Information Officer (CIO) benötigt wird. Bitte schreiben Sie bei Freigabe-Wünschen an ci-office@uni-frankfurt.de.
Weiterführende Informationen:
Webseite Intranet der Goethe Universität: https://www.uni-frankfurt.de/168630291/Websites___Regelungen_und_Verantwortlichkeiten
Programmwebseite: https://tinygu.de/digitales-fb16
HRZ-Servicekatalog: https://crowd.server.uni-frankfurt.de/spaces/SO/overview
Digitale Erstellungshilfe unterstützt Forschende Schritt für Schritt
Wer ein klinisches Forschungsvorhaben plant, muss frühzeitig klären, wie personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, gespeichert und geschützt werden. Das dafür erforderliche Datenschutzkonzept ist unverzichtbar – seine Erstellung kann jedoch komplex und zeitaufwendig sein. Hier unterstützt die neue digitale Erstellungshilfe für Datenschutzkonzepte des Fachbereichs Medizin - DigiDat. DigiDat wurde basierend auf Feedback von Forschenden des Fachbereichs durch das Institut für Medizininformatik in Zusammenarbeit mit den lokalen Datenschützern entwickelt.
Das übersichtlich aufgebaute Formular führt Forschende Schritt für Schritt durch die relevanten Themen. Dazu gehören unter anderem Angaben zur Studie und zu den beteiligten Einrichtungen, die Beschreibung der verwendeten Daten und ihrer Herkunft, die betroffenen Personengruppen, Datenverarbeitung und -speicherung, Datenweitergaben, Löschfristen sowie technische und organisatorische Schutzmaßnahmen.
Auswahlfelder, erläuternde Hinweise und eingeblendete Rechtstexte helfen dabei, wichtige Aspekte systematisch zu berücksichtigen. DigiDat deckt dabei unterschiedliche Konstellationen ab – beispielsweise retrospektive und prospektive, mono- und multizentrische Studien sowie Forschungsvorhaben mit internen oder externen Kooperationspartnern. Auch besondere Verarbeitungsformen, etwa der Einsatz von künstlicher Intelligenz, Apps, bildgebenden Verfahren oder Video- und Audioaufnahmen, können im Formular angegeben werden.
Ein weiterer Vorteil: Die Bearbeitung muss nicht in einem Durchgang abgeschlossen werden. Zwischenstände können als Entwurf gespeichert und später wieder importiert werden. Auch bereits erstellte Dateien lassen sich als Vorlage nutzen. Nach Abschluss der Eingaben erzeugt DigiDat das fertige Datenschutzkonzept als PDF.
Das erstellte Dokument wird anschließend zusammen mit den weiteren erforderlichen Unterlagen über das vorgesehene Upload-Portal eingereicht. Die erforderliche Prüfung und Freigabe durch die zuständigen Stellen soll so weiter beschleunigt werden (eine Übersicht über den Prozess finden Sie hier: roXtra ID 447386). DigiDat erleichtert die strukturierte Vorbereitung und hilft, noch fehlende Angaben frühzeitig zu erkennen. Dadurch können Rückfragen zwischen Forschenden und Datenschützern reduziert und der Anteil der sofortigen Freigaben weiter erhöht werden.
Unser Tipp: Nutzen Sie DigiDat möglichst schon zu Beginn der Studienplanung. Je früher Datenwege, Verantwortlichkeiten, Zugriffsrechte und Speicherorte geklärt sind, desto reibungsloser kann das weitere Verfahren verlaufen.
DigiDat erreichen Sie unter: digidat.imi-frankfurt.de
Bei inhaltlichen Fragen zum Datenschutzprozess steht das Datenschutzteam unter forschungfb16@uni-frankfurt.de zur Verfügung. Feedback zur digitalen Erstellungshilfe ist unter forfb16@uni-frankfurt.de willkommen.