FPF-Stipendium
FPF-Stipendium
FPF Promotionsstipendium am Fachbereich Medizin
Forschung erfordert heute weit mehr als die Durchführung der Forschungsarbeit an sich. Von der Planung einer Promotionsarbeit bis hin zur Präsentation der Ergebnisse gibt es vielfältige wissenschaftliche und organisatorische Aufgaben sowie verschiedenste Fertigkeiten, die zu erlernen sind. Insbesondere für Doktoranden sind die Planung der strategischen Karriereschritte sowie internationale Kommunikation und Zusammenarbeit von zunehmender Bedeutung.
Die Frankfurter Promotionsförderung (FPF) des Fachbereichs Medizin beinhaltet folgende Bereiche:
I. Finanzielle Unterstützung bei einem Forschungsfreisemester
Mit der Einführung eines Promotionsstipendiums erweiterte der Fachbereich die in 2010 neu aufgesetzte Frankfurter Promotionsförderung (FPF) um ein weiteres Förderinstrument. Bei dem Stipendium handelt es sich um ein auf sechs Monate befristetes Vollzeitstipendium für Studierende der Medizin/Zahnmedizin, die während des Studiums eine Doktorarbeit durchführen. Die Arbeit sollte sich mit klinischen, experimentellen und theoretischen Fragen der Medizin befassen.
II. Voraussetzung und Vergabekriterien
- Immatrikulation als Studierende/r der Fachrichtung Medizin/Zahnmedizin am Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Ihre Angabe des Zeitraums der veranstaltungsfreien Zeit für die Zeit des FPF Promotionsstipendiums (wird durch das Forschungsreferat geprüft). Falls notwendig, beantragen Sie rechtzeitig die Freistellung von Lehrveranstaltungen (sogenanntes Freisemester) beim Studiengangsmanagement des Dekanats des FB Medizin. Im Falle eines Doppelstudiums wird auch eine Bescheinigung aus dem anderen Fachbereich benötigt.
- Bestehen des Ersten Abschnitts der ärztlichen Prüfung mit einer Note von 1,0 bis 2,5
- Vorlage des Antrags auf Annahme als Doktorand (Dr. med., Dr. med. dent.) inkl. der Promotionsvereinbarung des Fachbereichs und des darin beschriebenen Arbeitsplanes/Zeitplanes und Exposés der Promotionsarbeit von 2 Seiten
- Stellungnahme des Betreuers zur Einschätzung des Beitrages der Promotion für seine Arbeitsgruppe sowie Bestätigung der Durchführbarkeit des Projektes in der begrenzt zur Verfügung stehenden Zeit
- Nachweis der erfolgreichen Teilnahme am Promotionskolleg des Fachbereichs (8 Kurse); ersatzweise bei der Antragstellung zum Stipendium zumindest eine Bestätigung des Promotionskollegs über die Anmeldung beifügen (beim Online-Portal des Promotionskolleg herunterladen)
- Zustimmung des Klinik-/Institutsdirektors zur anteiligen Kostenübernahme
- Nachweis über die Krankenversicherung
- Privatadresse und Bankverbindung (IBAN/BIC Angaben)
Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach den DFG Richtlinien zu den Doktorandenstipendien für Medizindoktorandinnen und -doktoranden und wird für maximal 6 Monate gewährt (992 Euro pro Monat, zuzüglich pro Monat noch eine Sachkostenpauschale von 103 Euro, Stand: Februar 2026).
Die betreuende Einrichtung beteiligt sich an dem Stipendium des Fachbereich Medizin mit anteilig 2.000 Euro.
Die Bewerbung ist zu richten an den Dekan/ die Dekanin des Fachbereichs Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in einfacher Ausfertigung unter Beifügung des Lebenslaufes und der geforderten Unterlagen.
Sie können Ihren Antrag (bitte pdf-Formular erst herunterladen und wegen Formatierungsproblemen nicht im Browser ausfüllen) unterjährig immer stellen. Entschieden wird über vorliegende Anträge in den Sitzungen des Ausschusses Wiss. Nachwuchs (siehe dort unter Termine oder ggf. im Forschungsreferat erfragen). Da der Ausschuss nur alle 2 Monate tagt, können Sie eine Förderperiode auch rückwirkend zum Monatsanfang (01.) oder zur Monatsmitte (16.) des Monats nach der letzten Sitzung des Forschungsausschusses beantragen.
Dabei ist jedoch die Vorlaufzeit bis zur Auszahlung der Fördergelder zu beachten, da erst die Gewährung einer Förderung durch die Greminen erfolgen muss. Einkünfte und Nebentätigkeiten sind während der Förderperiode eingeschränkt (siehe Stipendienrichtlinie der Goethe-Universität). Dringend empfehlenswert ist deshalb eine Beantragung des Stipendiums zwei bis drei Monate vor der intendierten Förderperiode.
Bitte legen Sie Ihre Unterlagen spätestens 14 Tage vor dem Sitzungstermin vollständig vor, damit wir die Unterlagen noch an die Gutachter verschicken können. Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen bietet unsere Checkliste (bitte herunterladen und nicht im Browser ausfüllen).
Eine Beurlaubung zur Promotion ist an der Goethe-Universität derzeit nicht möglich. Daher wird eine Bescheinigung benötigt, dass Sie für den Förderungszeitraum veranstaltungsfrei sind. Melden Sie sich dafür beim Studiengangsmanagement im Dekanat von Ihren Lehrveranstaltungen ab. Dekanatsintern wird dann überprüft, ob Sie für den beantragten Förderungszeitraum veranstaltungsfrei sind und eine entsprechende Bestätigung an uns weitergeleitet.
Hier finden Sie die Richtlinien zur Vergabe von Stipendien der Goethe-Universität und des Fachbereichs Medizin.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Andrea Kinner.
Stipendium Radiologie
Stipendium Radiologie
Thomas Vogl-Stiftungsfonds-Promotionsstipendium für eine Promotion im Fachgebiet Radiologie am Fachbereich Medizin
Forschung erfordert heute weit mehr als die Durchführung der Forschungsarbeit an sich. Von der Planung einer Promotionsarbeit bis hin zur Präsentation der Ergebnisse gibt es vielfältige wissenschaftliche und organisatorische Aufgaben sowie verschiedenste Fertigkeiten, die zu erlernen sind. Insbesondere für Doktoranden/innen sind die Planung der strategischen Karriereschritte sowie internationale Kommunikation und Zusammenarbeit von zunehmender Bedeutung. Der in 2024 gegründete Thomas Vogl-Stiftungsfonds vergibt jährlich bis zu zwei Stipendien für eine Promotionsarbeit im Fachgebiet Radiologie.
Zielgruppe & Karrierephase
Die Förderung richtet sich an Studierende der Fachrichtung Medizin/Zahnmedizin am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität, die während des Studiums eine Doktorarbeit im Fachgebiet Radiologie durchführen sowie an Bewerber/innen mit einem abgeschlossenen Studium der Medizin. Die Doktorarbeit sollte sich mit klinischen, experimentellen und theoretischen Fragen der Radiologie oder Nuklearmedizin befassen. Die Antragsvoraussetzungen und einzureichenden Unterlagen sind:
- Das ausgefüllte Antragsformular
- Die ausgefüllte Checkliste
- Immatrikulation als Studierende/r der Fachrichtung Medizin/Zahnmedizin am Fachbereich Medizin der Goethe Universität Frankfurt am Main oder ein durch die Ärztliche Prüfung abgeschlossenes Studium der Medizin an einer deutschen Hochschule oder eine gleichwertige abgeschlossene Ausbildung an einer wissenschaftlichen Hochschule außerhalb der Bundesrepublik Deutschland; Nachweis durch eine Kopie des Zeugnisses bzw. der Approbationsurkunde
- Im Falle eines abgeschlossenen Medizinstudiums muss der aktuelle Arbeitsvertrag eingereicht werden.
- Der beim Promotionsbüro des Fachbereichs Medizin eingereichte Antrag auf Annahme als Doktorand/in (Dr. med., Dr. med. dent.) muss mit der Bewerbung vorgelegt werden.
- Stellungnahme des Betreuers zur Einschätzung des Beitrages der Promotion für seine Arbeitsgruppe sowie Bestätigung der Durchführbarkeit des Projektes in der begrenzt zur Verfügung stehenden Zeit
- Nachweis über die Krankenversicherung
- Privatadresse und Bankverbindung (IBAN/BIC)
- Lebenslauf
Bitte beachten Sie, dass gemäß der Stipendienrichtlinie der Goethe-Universität
- während des Erhalts eines Stipendiums keiner anderen Erwerbstätigkeit mit mehr als 1/3 der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit nachgegangen werden darf und
- ein monatliches Gehalt aus einer zulässigen Nebentätigkeit auf das Stipendium anzurechnen ist, falls die Summe aus Gehalt und Stipendium 1.930 € brutto übersteigt und
- ein anderes Stipendium nur mit einem zeitlichen Abstand von mindestens vier Monaten angetreten werden darf.
Förderumfang
- Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den jeweils gültigen Promotionsstipendiensätzen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und beträgt aktuell für studienbegleitend promovierende Medizinstudierende 992 € zuzüglich 103 € Sachkostenpauschale. Für Promovierende mit abgeschlossenem Medizinstudium umfasst das Stipendium einen monatlichen Grundbetrag von 1.365 € zuzüglich 103 € Sachkostenpauschale.
- Das Vollzeitstipendium ist auf 12 Monate befristet.
Antragstellung & Vergabeverfahren
Die Ausschreibungsfrist endet am 31. August eines jeden Jahres. Bewerber/innen werden gebeten, das Antragsformular sowie die Checkliste herunterzuladen, am Computer auszufüllen und ihren Antrag inklusive der einzureichenden Anlagen an DEK-Forschungsreferat@med.uni-frankfurt.de, z. Hd. Frau Dr. Seuter, zu senden.
Entschieden wird über vorliegende Anträge in einem Begutachtungsprozess durch eine Auswahlkommission. Diese setzt sich zusammen aus dem/der für Forschung zuständigen Vizepräsidenten/in der Goethe-Universität, dem/der Dekan/in oder Studiendekan/in des Fachbereichs Medizin, dem Stifter sowie zwei externen Mitgliedern mit radiologischer Expertise aus der außeruniversitären Forschung oder der Industrie.
Die Vergabe des Stipendiums ist an das durch die Promotionsvereinbarung des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität festgeschriebene Betreuungsverhältnis geknüpft. Wird das Betreuungsverhältnis gelöst, entfällt der Anspruch auf das Stipendium.
Nach Bewilligung durch den Vorstand des Stiftungsfonds ist ein Stipendienvertrag zwischen dem/der Stipendiaten/in und der betreuenden Einrichtung zu schließen und dem Vorstand des Stiftungsfonds in Kopie vorzulegen.
Link zum Thomas Vogl-Stiftungsfonds: https://www.thomas-vogl-stiftungsfonds.de/
Preise
Preise
Rudi-Busse Promotionspreis
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Mit dem mit 3.000 € dotierten Rudi Busse Promotionspreis des Fachbereichs Medizin können je eine (zahn)medizinische und eine naturwissenschaftliche Dissertation des FB pro Jahrgang, die mit "summa cum laude" bewertet wurden, ausgezeichnet werden. |
Der Ausschuss Wissenschaftlicher Nachwuchs übernimmt die Bewertung der Promotionsleistungen und entscheidet über die Vergabe des Preises. In das Vergabeverfahren werden automatisch alle Dissertationen des aktuellen Jahrgangs (01.01.- 31.12.) einbezogen, die mit "summa cum laude" bewertet wurden.
Promotionspreis der Alumni und Freunde des Fachbereichs Medizin
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Die Alumni und Freunde des Fachbereichs Medizin zeichnen eine Dissertation des Fachbereichs Medizin eines Jahrgangs, die mit "summa cum laude" bewertet wurden mit ihrem mit 2.000 € dotierten Promotionspreis aus. In das Vergabeverfahren werden ebenfalls automatisch alle Dissertationen des aktuellen Jahrgangs (01.01.- 31.12.) einbezogen, die mit "summa cum laude" bewertet wurden. |
Preis der Albig-Stiftung für eine herausragende medizinische Dissertation an der Universitätsmedizin Frankfurt am Main
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Die Albig-Stiftung lobt für den Zeitraum von 2021-2030 jährlich einen mit 1.000 € dotierten "Preis der Albigstiftung für eine herausragende medizinische Dissertation an der Universitätsmedizin Frankfurt am Main" aus.
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Der Ausschuss Wissenschaftlicher Nachwuchs übernimmt die Bewertung der Promotionsleistungen und empfiehlt dem Stiftungsvorstand eine Doktorarbeit für die Vergabe des Preises. In das Vergabeverfahren werden automatisch alle Dissertationen des aktuellen Jahrgangs (01.01.- 31.12.) einbezogen, die mit "summa cum laude" bewertet wurden.
Josepha von Siebold Förderpreis
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Der Soroptimist International Club Darmstadt vergibt jährlich den mit 2.000 € dotierten Josepha von Siebold Förderpreis am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität. Mit dem Preis sollen Frauen und Mütter ausgezeichnet werden, die trotz Familie ihre Promotion erfolgreich (nicht bindend mit Auszeichnung) abgeschlossen haben. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.
Antragsberechtigt sind Frauen und Mütter, die im Vorjahr (01.01.- 31.12.) am Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang-Goethe-Universität ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben.
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Die Ausschreibungsfrist endet am 30.04.. Die Dissertationen sind inklusive eines tabellarischen Lebenslaufs, in dem die Kinder mit Geburtsdaten aufzuführen sind, in einer Gesamtfassung im PDF-Format an DEK-Forschungsreferat@med.uni-frankfurt.de, zu Hd. Frau Dr. Seuter (Tel.: 069/6301-3970), zu senden.
Thomas Vogl-Promotionspreis
Mit dem mit 5.000 € dotierten Thomas Vogl-Promotionspreis des Thomas Vogl-Stiftungsfonds können je eine Dissertation des Fachbereichs Medizin in der Radiologie oder Nuklearmedizin pro Jahrgang, die mit "summa cum laude" oder „magna cum laude“ bewertet wurden, ausgezeichnet werden. Das Preisgeld ist zur persönlichen Verwendung des/der Preisträgers/-in gedacht.
In das Vergabeverfahren werden automatisch alle Dissertationen in der Radiologie oder Nuklearmedizin des aktuellen Jahrgangs (01.01.-31.12.) einbezogen, die mit "summa cum laude" oder „magna cum laude“ bewertet wurden. Eine Auswahlkommission übernimmt die Bewertung der Promotionsleistungen und entscheidet einvernehmlich über die Vergabe des Preises. Die Kommission besteht aus dem/der für Forschung zuständigen Vizepräsidenten/-in der Goethe-Universität, dem/der Dekan/-in oder Studiendekan/-in des Fachbereichs Medizin, dem Stifter, einem/einer weiteren Professor/-in des genannten Fachbereichs bzw. dem/der stellvertretenden Direktor/-in der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, sollte der/die erstgenannte Professor/in nicht auch Direktor/in der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin sein sowie zwei externen Mitgliedern mit radiologischer Expertise aus der außeruniversitären Forschung oder der Industrie.
Prom.-kolleg
Prom.-kolleg
Promotionskolleg am Fachbereich Medizin
Mit dem fachbereichsweiten Promotionskolleg möchten wir alle interessierten Doktoranden am Fachbereich Medizin gezielt bei der Erstellung ihrer Dissertationen unterstützen. Das Promotionskolleg besteht aus acht zweistündigen Modulen, in denen grundlegende Fertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens interaktiv erarbeitet werden.
Die Module werden von Referenten durchgeführt, die in den jeweiligen Bereichen über große Erfahrung verfügen. Begleitende Evaluationen stellen die Qualität der einzelnen Kurse sicher und tragen zu einer kontinuierlichen Optimierung bei.
Eine Vernetzung der Promovenden untereinander soll eine gegenseitige Unterstützung ermöglichen.
Hier geht's zum Promotionskolleg