Beschaffung von IT-Hardware
Die Beschaffung von IT-Hardware an der Goethe-Universität und dem Universitätsklinikum Frankfurt kann anfangs kompliziert wirken. Die Kenntnis der wesentlichen Regeln und Abläufe vereinfacht jedoch den Einkauf erheblich.
Die Goethe-Universität und das Universitätsklinikum Frankfurt arbeiten eng zusammen, auch wenn sie rechtlich unabhängig sind. Im Fachbereich 16 übernimmt das Klinikum administrative Aufgaben, insbesondere in der Finanzbuchhaltung. Daher her müssen alle Einkäufe in diesem Bereich über den Einkauf (Dezernat 3) des Klinikums abgewickelt werden.
Rahmenverträge und Beschaffungsprozesse
Abweichungen von dieser Regel müssen schlüssig begründet werden. Folgende Ausnahmen von dieser Regelung sind:
Gerade laufen neue Ausschreibungen, sodass das Portfolio zur Hardware zeitnah an die tatsächlichen Bedarfe des FB16 angepasst werden kann. Hierzu werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Genauere Informationen können den Beschaffungsordnungen der Goethe-Universität entnommen werden. Bei Fragen steht die IT-Abteilung unter: freigabe-it-beschaffung@rz.uni-frankfurt.de zur Verfügung.
Ausleihe von iPads und Tablets
Im Fachbereich Medizin erleichtern iPads und Tablets die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Prüfungen erheblich. Für weitere Informationen und Zugänge kann das Dekanat des Fachbereichs Medizin unter der E-Mail-Adresse: dekanat.eLearning@med.uni-frankfurt.de kontaktiert werden.
Wichtige Informationen für Mitarbeitende des Klinikums:
Angehörige des Klinikums sollten beachten, dass Hardware ausschließlich über die festgelegten Beschaffungswege des Klinikums oder über das DICT bezogen werden kann. Angehörige des Klinikums sind nicht berechtigt Hardware über die Rahmenverträge der Goethe-Universität oder des HRZ zu beziehen.
Weitere Informationen sind auf der Projektwebseite, im und IT-Einkauf (Hardware) verfügbar.
Das Virtual Private Network eduVPN ist ein modernes, hochsicheres VPN-System, das speziell für Bildungs- und Forschungseinrichtungen entwickelt wurde und den Internetzugriff sicherer macht. Ursprünglich vom niederländischen SURF (vergleichbar mit dem deutschen DFN) initiiert, wird es heute von GÉANT, dem europäischen Netzwerk für Forschung und Bildung, weiterentwickelt. Die eduVPN-Software ist für Mitarbeitende und Studierende der Goethe-Universität kostenfrei und kann mit dem HRZ-Account genutzt werden.
Mehrwert von eduVPN für den Fachbereich Medizin
Für den Fachbereich Medizin bringt das entscheidende Vorteile mit sich:
Wo bekomme ich den eduVPN-Client?
Die eduVPN-Software kann über verschiedene Wege bezogen werden. Erstens über die offizielle Webseite von eduVPN: https://www.eduvpn.org, oder zweitens über folgende Links für verschiedene Betriebssysteme.
Betriebssysteme:
App Stores:
Was muss ich bei der Installation beachten?
Die Installation ist in der Regel einfach:
Tipp: Eine ausführliche verlinkte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie am Ende des Artikels.
Sicherer & ortsunabhängiger Zugriff auf Forschungssoftware
Fazit zu diesem Virtual Private Network für Forschungseinrichtungen an Hochschulen: eduVPN macht den Arbeitsalltag in der Medizin sicherer, flexibler und benutzerfreundlicher – ohne technische Hürden. eduVPN ermöglicht den sicheren Zugriff auf spezialisierte Forschungssoftware im Netzwerk der Universität, da es wie der vorherige Cisco-Client den vollen Remote-Zugriff auf interne Ressourcen unterstützt. Lehrende und Forschende können damit weiterhin auf lizenzierte Anwendungen, Server oder Datenbanken zugreifen.
Links:
Im Rahmen des Projekts Befragungssysteme, das vom Chief Information Office der Goethe-Universität finanziert wird, stellt studiumdigitale allen Angehörigen der Goethe-Universität das Befragungstool SoSci Survey für wissenschaftliche Online-Erhebungen zur Verfügung – etwa im Rahmen von Abschlussarbeiten, Promotionen und drittmittelgeförderten Projekten.
Onlinebefragungen leicht gemacht – Verschiedene Umfrage-Designs möglich
SoSci Survey ist ein Befragungstool zur Erstellung und Durchführung wissenschaftlicher Online-Umfragen. Es ermöglicht neben klassischen Querschnittsbefragungen auch die Umsetzung experimenteller Designs und Längsschnittstudien und bietet dafür unter anderem Funktionen zur Randomisierung sowie zur individuellen Gestaltung des Studienablaufs. Allgemeine Informationen finden Sie auf der Homepage SoSci Survey:
https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/lehre/tools/sosci-survey
SoSci Survey am Fachbereich Medizin – Pluspunkt in Sachen Datenschutz
Gerade für den Fachbereich Medizin sind datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen besonders relevant aufgrund der vielfältigen sensiblen Daten im medizinischen Bereich. Von daher ist es ein großer Pluspunkt, dass SoSci Survey auf lokalen Servern der Goethe-Universität betrieben wird, wodurch die Daten innerhalb der eigenen Infrastruktur verbleiben. Erfolgt die Erhebung anonym, ist damit ein datenschutzkonformer Rahmen gegeben und SoSci Survey kann ohne Weiteres genutzt werden – dies gilt auch für anonyme Erhebungen mit Patientenbezug. Ist die Erhebung hingegen nicht anonym, empfehlen wir, den Anwendungsfall vorab mit dem/der Datenschutzbeauftragten der Universität bzw. des Universitätsklinikums sowie ggf. der zuständigen Ethikkommission abzustimmen, da hier zusätzliche Anforderungen gelten.
Wie kann ich SoSci Survey nutzen? Zugang und Anmeldung
Zugang und Anmeldung erfolgen unkompliziert über die HRZ-Mail-Adresse. Die Registrierung ist hier möglich:
https://anmeldung.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/allgemein/index.php?veranstaltung=sosci
Leitfäden und Erklärvideos auf „Lehre virtuell“
Für einen einfachen Einstieg stehen auf der Seite „Lehre virtuell“ fortlaufend aktualisierte Leitfäden sowie Erklärvideos zur Verfügung, die Schritt für Schritt durch die technische Einrichtung sowie durch die datenschutzkonforme Gestaltung von Befragungen führen:
https://lehre-virtuell.uni-frankfurt.de/knowhow/tools-fur-online-umfragen/#sosci-survey
Workshop für Lehrende
Darüber hinaus werden über studiumdigitale regelmäßig Workshops für Promovierende sowie Mitarbeitende angeboten, in denen die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Online-Erhebungen mit SoSci Survey vermittelt wird. Die Termine und Anmeldung werden ab September 2026 auf der folgenden Seite zur Verfügung gestellt:
https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/elz-wm12
Workshops für Studierende
Auch Studierende, die im Rahmen von Abschlussarbeiten oder Studienprojekten eine eigene Befragung durchführen möchten, können SoSci Survey nutzen. Termine und Anmeldung erfolgen im September 2026 auf der Homepage des Methodenzentrums:
https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/40061033/Methodenzentrum_Sozialwissenschaften
Seminarintegrierte Trainings
Ergänzend bieten wir seminarintegrierte Trainings zur Nutzung von SoSci Survey an, die individuell auf die jeweilige Lehrveranstaltung zugeschnitten werden. Gerne besprechen wir gemeinsam mit Interessierten, wie sich ein solches Format – etwa im Rahmen von Seminaren, Praktika oder Blockveranstaltungen – passend in die Struktur des Medizinstudiums einbinden lässt.
Kontakt
Für individuelle Beratung oder zur Planung eines seminarintegrierten Trainings, stehen wir gerne zur Verfügung: befragungssysteme@studiumdigitale.uni-frankfurt.de
Links:
Projektwebseite: https://tinygu.de/digitales-fb16
Homepage studiumdigitale: https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de
Homepage SoSci Survey: https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/lehre/tools/sosci-survey
Sicherung, Wiederherstellung und langfristige Aufbewahrung von Daten
Daten gehören zu den wichtigsten Ressourcen in Forschung, Lehre und Verwaltung. Umso entscheidender ist es, sie zuverlässig zu sichern, bei Bedarf schnell wiederherstellen zu können und langfristig gesetzeskonform aufzubewahren. Ob versehentlich gelöschte Dateien, technische Ausfälle oder Anforderungen an die revisionssichere Datenhaltung – ein professioneller Backup- und Archivservice schafft hier die notwendige Grundlage für Sicherheit und Verlässlichkeit im universitären Alltag.
Mit seinem Backup- und Archivdienst stellt das Hochschulrechenzentrum (HRZ) den Einrichtungen der Goethe-Universität eine zentrale Lösung zur Verfügung, um System-, Anwendungs- und Nutzdaten effizient zu sichern und langfristig vorzuhalten.
Das Hochschulrechenzentrum (HRZ) bietet den Einrichtungen der Goethe-Universität zuverlässige Dienste zur Datensicherung (Backup) und Datenarchivierung an. Beide Services können bis auf Weiteres ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Die anfallenden Lizenzgebühren übernimmt das HRZ. Zum Einsatz kommt IBM Storage Protect (ehemals Tivoli Storage Manager). Die benötigte Client-Software steht für die Betriebssysteme Windows, Linux, macOS, Solaris, HP-UX und AIX zur Verfügung (https://www.tinygu.de/backup-und-archiv-service).
Die Datensicherung erfolgt nach dem „incremental forever“-Prinzip. Das bedeutet: Nach einer einmaligen vollständigen Erstsicherung werden anschließend nur noch neue oder geänderte Dateien gesichert. Dadurch lassen sich Sicherungszeiten und Ressourcenbedarf deutlich reduzieren.
Im Backup werden bis zu 20 Versionen einer Datei gespeichert. Frühere Versionen, die nicht mehr aktuell sind, bleiben maximal 90 Tage verfügbar. Auch die letzte gesicherte Version einer gelöschten Datei wird für 90 Tage aufbewahrt und kann in diesem Zeitraum wiederhergestellt werden.
Für Systeme, die nachts eingeschaltet bleiben, kann eine automatische tägliche Sicherung in den Nachtstunden eingerichtet werden. Diese erfolgt über einen sogenannten Scheduler-Dienst.
Für Arbeitsplatzrechner oder Laptops, die in der Regel zum Feierabend ausgeschaltet werden, ist diese automatische Sicherung nicht vorgesehen. In diesen Fällen kann das Backup jederzeit manuell gestartet werden.
Die Archivierung dient der langfristigen Aufbewahrung von Daten, die nicht mehr aktiv auf Festplattenspeichern vorgehalten werden sollen oder für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten.
Im Unterschied zum Backup gibt es bei der Archivierung keine Versionsverwaltung. Werden identische Daten mehrfach archiviert, entstehen entsprechend mehrere identische Kopien im Archiv. Eine doppelte Archivierung sollte deshalb vermieden werden. Archivierte Daten werden standardmäßig zehn Jahre aufbewahrt und danach automatisch gelöscht. Längere Aufbewahrungsfristen können bei Bedarf vereinbart werden.
Backup- und Archivdaten werden in zwei separaten Kopien auf Magnetbandkassetten des Typs IBM 3592 gespeichert. Die Ablage erfolgt an zwei voneinander getrennten Standorten:
Damit ist auch im Sinne der Ausfallsicherheit und Disaster Recovery für eine hohe Datensicherheit gesorgt.
Die aktuelle Client-Software sowie die zugehörige Dokumentation stehen im Universitätsnetz bereit und können über den Bereich „Client-Software und Dokumentation“ abgerufen werden. Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes ist die Registrierung des jeweiligen Computers auf einem Backup- oder Archivserver. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: tsm-admin@rz.uni-frankfurt.de.
Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie die erforderlichen Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Nutzung.
Aktuell können über diese Dienste noch keine personenbezogenen Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO gesichert werden. Im Zuge der IT-Roadmap wurden jedoch bereits von Anfang Mai bis Juni 2026 Gespräche mit einzelnen Instituten und Kliniken sowie dem CSC geführt. Ein dazu erarbeitetes Konzept wurde dem Lenkungsausschuss vorgestellt und am 03.09.2026 im Fachbereichsrat des FB 16 präsentiert. Die nächsten Umsetzungsschritte befinden sich bereits in Planung. An einer entsprechenden Lösung wird mit hoher Priorität weitergearbeitet.
Fazit
Mit dem Backup- und Archivdienst des HRZ steht den Einrichtungen der Goethe-Universität eine leistungsfähige und verlässliche Infrastruktur zur Verfügung, um Daten sicher zu speichern, bei Bedarf wiederherzustellen und langfristig aufzubewahren. Die Kombination aus effizientem Sicherungskonzept, redundanter Speicherung an zwei Standorten und zentraler Betreuung durch das HRZ schafft eine solide Grundlage für den sicheren Umgang mit digitalen Informationen im universitären Umfeld.
Weitere Informationen sind auf der Digitales FB 16 Projektwebseite und im HRZ-Servicekatalog verfügbar.
Links:
Projektwebseite: https://tinygu.de/digitales-fb16
HRZ-Servicekatalog: https://crowd.server.uni-frankfurt.de/spaces/SO/overview
Backup und Archivservice: https://www.tinygu.de/backup-und-archiv-service
Wissenschaftliches Arbeiten leicht gemacht mit Literaturverwaltungsprogrammen
Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt das Problem: Eine Vielzahl an Quellen, Zitaten und PDF-Dokumenten muss strukturiert erfasst werden, um den Überblick zu behalten. Hier kommen Literaturverwaltungsprogramme ins Spiel, die das Recherchieren, Sammeln, Ordnen und Zitieren von Literatur erheblich erleichtern.
Literaturangaben und Zitate können direkt in Textverarbeitungsprogrammen eingefügt werden. Das jeweilige Programm erstellt das Literaturverzeichnis automatisch im gewünschten Zitierstil. Änderungen am Zitierstil oder an Quellen werden automatisch im gesamten Dokument aktualisiert. Es gibt somit sehr viele organisatorische Argumente beim wissenschaftlichen Arbeiten auf Literaturverwaltungsprogramme zu setzen.
Warum lohnt sich ein Literaturverwaltungsprogramm?
Die wichtigsten Vorteile sind:
An der Goethe-Universität stellt die Universitätsbibliothek Studierenden und Forschenden kostenlose Lizenzen für verschiedene Programme zur Verfügung und unterstützt bei der Auswahl und Nutzung. Zu den angebotenen Literaturverwaltungsprogrammen zählen Citavi, Zotero und EndNote.
Citavi
Citavi ist besonders beliebt im deutschsprachigen Raum und eignet sich ideal für umfangreiche wissenschaftliche Projekte. Die Software bietet:
Citavi ist in einer Desktop-Version für Windows und einer browserbasierten Web-Version erhältlich, die beide über die Campuslizenz der Goethe-Universität kostenlos genutzt werden können.
Zotero
Zotero ist eine kostenlose Open-Source-Software, die sich durch ihre einfache Bedienung und plattformübergreifende Nutzbarkeit auszeichnet. Die wichtigsten Funktionen sind:
Zotero ist in einer Standalone-Version für Windows, macOS und Linux sowie als Browser-Erweiterung verfügbar.
EndNote und EndNote Basic
EndNote ist ein professionelles Literaturverwaltungsprogramm, das besonders für große Datenmengen und komplexe Forschungsprojekte geeignet ist. Es bietet:
Für interessierte Forscherinnen und Forscher, die keine Vollversion benötigen, steht EndNote Basic als kostenlose webbasierte Alternative mit grundlegenden Funktionen zur Verfügung.
Unterstützung durch die Universitätsbibliothek
Die Universitätsbibliothek der Goethe-Universität bietet umfassende Unterstützung bei der Auswahl und Nutzung dieser Programme:
Interessierte können sich per E-Mail an: literaturverwaltung@ub.uni-frankfurt.de wenden oder auf der Webseite der Universitätsbibliothek aktuelle Informationen und Schulungstermine finden.
Mit der richtigen Literaturverwaltungssoftware wird der wissenschaftliche Arbeitsprozess deutlich effizienter. Bücher, Zeitschriftenartikel, Webseiten und andere Quellen werden an einem Ort gespeichert, übersichtlich organisiert und strukturiert. Dank der Unterstützung durch die Universitätsbibliothek steht einer erfolgreichen Nutzung nichts im Weg.
Links
Citavi: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/citavi.html
Zotero: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/zotero.html
EndNote & EndNote Basic: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/endnote.html
Webseite Universitätsbibliothek: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/