Praxisnahes Training zu aktuellen IT-Risiken, Sicherheitsrichtlinien und konkreten Schutzmaßnahmen
In einer zunehmend digitalisierten Welt sind Informationen eines der wertvollsten Güter, sowohl für Institutionen wie Hochschulen als auch für Privatpersonen. Die Goethe-Universität Frankfurt nutzt die Informationstechnologie (IT) umfassend in ihren Kernprozessen, sei es in der Verwaltung, Forschung oder Lehre. Dabei wird deutlich, wie wichtig das Thema IT-Sicherheit geworden ist. Um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von sensiblen Informationen zu gewährleisten, ist es unerlässlich, sich regelmäßig mit den Grundlagen der Informationssicherheit vertraut zu machen.
Der IT-Sicherheitsschulung orientiert sich am Behörden-IT-Sicherheitstraining (kurz BITS). Im Kurs werden allgemein anerkannte Sicherheitsrichtlinien erläutert, aktuelle IT-Sicherheitsthemen angesprochen und konkrete Verhaltenshinweise zum praktischen Umgang mit Informationen vermittelt:
Wo kann ich mich wie für das IT-Sicherheitstraining anmelden?
Mitarbeitende können sich für die IT-Sicherheitsschulung der Goethe-Universität anmelden, hierfür wird einen HRZ-Account (Login und Passwort) benötigt.
Ihre aktive Teilnahme ist entscheidend, um die Informationssicherheit in unserem Umfeld zu stärken und verantwortungsvoll mit sensiblen Informationen umzugehen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, eine sichere digitale Arbeitsumgebung zu schaffen!
Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen
Falls Sie auf ein IT-Sicherheitsproblem stoßen oder den Verdacht auf einen Vorfall haben, steht Ihnen das GU CERT-Team zur Verfügung. Sie können das Team per E-Mail unter: it-sicherheit@uni-frankfurt.de kontaktieren.
Weitere Informationen sind auf der Projektwebseite, IT-Sicherheit und im HRZ-Servicekatalog verfügbar.
Center for Scientific Computing (CSC)
Die Goethe-Universität führt eine Bedarfsabfrage zu digitalen Services für Forschende durch. Diese Umfrage zielt darauf ab, die umfangreichen digitalen Dienstleistungen, die den gesamten Forschungszyklus abdecken – von Projektideen über Datenerhebung und -analyse bis hin zu Publikation und Wissenstransfer – besser auf die Bedürfnisse der Forschenden abzustimmen.
Das Center for Scientific Computing (CSC) hat die Umfrage gestartet, um aktuelle Anforderungen und Wünsche der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Goethe-Universität zu erfassen. Die Teilnahme an der Befragung dauert etwa zehn Minuten und ist bis zum 28. Februar 2026 möglich.
Die Befragung berücksichtigt alle Aspekte des Datenschutzes. Interessierte können über einen bereitgestellten Link in der akutellen Synapse KW 8 an der Umfrage teilnehmen. Bei weiteren Fragen steht Anna Bartsch (a.bartsch@em.uni-frankfurt.de) als Kontaktperson zur Verfügung.
E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung
In einer zunehmend digitalisierten Welt sind E-Mails nach wie vor eine der häufigsten Kommunikationsformen, sowohl im persönlichen als auch im geschäftlichen Bereich. Um die Sicherheit der digitalen Kommunikation zu erhöhen, bieten Nutzerzertifikate zur E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung eine effektive Lösung.
Die Vorteile von signierten E-Mails
Ein signiertes E-Mail bietet nicht nur den Vorteil der Verifizierung des Absenders, sondern führt auch zu einer höheren Vertrauenswürdigkeit der Kommunikation. Durch den Einsatz von S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) können Absender ihre Identität digital signieren, wodurch Empfänger sicherstellen können, dass die Nachricht tatsächlich von der angegebenen Person stammt.
Zusätzlich ermöglicht S/MIME die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von E-Mails zwischen den Kommunikationspartnern. Dies bedeutet, dass die Inhalte der E-Mail nur für die vorgesehenen Empfänger zugänglich sind und von Dritten nicht gelesen werden können. Der Prozess erfordert zunächst den Austausch der öffentlichen Schlüssel zwischen den Nutzern, der ebenfalls über E-Mails erfolgen kann.
Der Ablauf der E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung
Beim Verfassen einer signierten E-Mail wird das persönliche S/MIME-Zertifikat des Absenders angehängt. Dieses Zertifikat enthält den öffentlichen Schlüssel des Absenders, den der Empfänger benötigt, um die Signatur zu überprüfen und möglicherweise auch um sicher zu antworten. Nach dem Austausch der öffentlichen Schlüssel können beide Kommunikationspartner künftig E-Mails sicher und verschlüsselt versenden.
Sicherheitsmaßnahmen im Universitätskontext
Angesichts der gegenwärtigen Zunahme von Spam- und Phishing-Mails, die immer raffinierter werden, hat das Hochschulrechenzentrum (HRZ) entschieden, dass E-Mails zukünftig in der Regel nur noch signiert versendet werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die interne Kommunikation zu schützen. Besonders bei der Nutzung mobiler Geräte wie Smartphones, iPads oder Tablets wird die Signierung von E-Mails dringend empfohlen, um die Sicherheit der Informationen zu gewährleisten.
Unterstützung und weiterführende Informationen
Eine detaillierte Anleitung zur Nutzung von Nutzerzertifikaten für die E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung auf der Webseite des HRZ bereitgestellt, um Ihnen einen einfachen und sicheren Einstieg zu ermöglichen.
Für Fragen oder Unterstützung rund um das Thema Nutzerzertifikate wenden Sie sich bitte an das Zertifikats-Management-Team unter der E-Mail-Adresse: ca@uni-frankfurt.de.
Weitere Informationen sind auf der Projektwebseite verfügbar.
Data Literacy Winter School 2026 - Digitale Werkzeuge für Forschung und Datenmanagement!
📅 Wann: 23. Februar 2026, 09:15 Uhr – 26. Februar 2026, 15:00 Uhr
🌐 Wo: Virtuell via Zoom
Wir möchten Sie auf die Data Literacy Winter School 2026 aufmerksam machen.
Was erwartet Sie?
Diese praxisorientierte Weiterbildung bietet Ihnen einen kompakten
Einstieg in die spannenden Themen des Forschungsdatenmanagements, der
Digital Humanities und des Open Access. In einer inspirierenden
virtuellen Umgebung haben Sie die Möglichkeit zu:
Highlights der Winter School sind interaktive Workshops sowie der Austausch mit Expert*innen.
Weitere Informationen:
Plakat zur Data Literacy Winter School
Programm und Anmeldung
IT-Roadshow
Die Welt der Forschung ist dynamisch und herausfordernd. Doch wie können Forschende und Doktoranden, PostDocs sowie Early Career Researchers der Goethe-Universität bestmöglich von leistungsfähigen IT-Services profitieren? Dieser Frage widmete sich die erste online IT-Service Roadshow der Goethe-Universität, die am 15. Januar 2026 stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, die vielfältigen IT-Services rund um Forschungsdaten, Forschungssoftware und Hochleistungsrechnen klar und zugänglich zu präsentieren und den direkten Austausch mit den Expertinnen und Experten zu ermöglichen.
Organisiert und koordiniert wurde die Veranstaltung von Dr. Yves Vincent Grossmann, Leiter des Teams Forschungsdaten & Forschungssoftware (FDM) und der Bibliothek Naturwissenschaften (BNat) Universitätsbibliothek und Dr. Ann-Kathrin Höfner, Geschäftsführerin des CSC. Die Roadshow wurde vollständig online über Zoom durchgeführt und mit einem Foliendeck zur IT-Roadshow (englischer Sprache) ergänzt.
Zehn Einrichtungen – ein gemeinsames Ziel
An der IT-Service Roadshow beteiligten sich insgesamt zehn Einrichtungen der Goethe-Universität, die zentrale IT- und Forschungsservices anbieten:
Gemeinsam verfolgten sie das Ziel, die IT-Infrastruktur der Goethe-Universität sichtbar zu machen, und Forschende gezielt bei ihren individuellen Fragestellungen zu unterstützen.
Einstieg: Überblick zu Forschungsdaten, Software und HPC
Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Dr. Beate La Sala, Referentin für Digital Humanities und Forschungsdatenmanagement, mit dem Titel: „Introductory on research data, software, and HPC at Goethe University“. Der Vortrag gab einen verständlichen Überblick über zentrale Themen wie Forschungsdatenmanagement, Forschungssoftware und High Performance Computing (HPC) und ordnete die verschiedenen Serviceangebote der Universität ein.
Kurzpräsentationen und konkrete Einblicke
Im Anschluss stellten sich alle beteiligten Einrichtungen in fünfminütigen Kurzpräsentationen vor. Dabei wurden die jeweiligen Services kompakt und praxisnah erläutert.
Unter anderem präsentierte Dr. Simone Beetz, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit des Hochschulrechenzentrums (HRZ) und Mitglied im Team „Digitalisierung am Fachbereich 16“ zentrale Angebote zu den Themen:
So erhielten die Teilnehmenden einen schnellen Überblick darüber, welche zentralen IT-Services ihnen für ihre Forschung zur Verfügung stehen.
Austausch in Breakout Sessions
Ein zentraler Bestandteil der IT-Service Roadshow waren die anschließenden Breakout Sessions in Zoom. In diesen kleineren Runden konnten die Teilnehmenden direkt mit den Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Einrichtungen ins Gespräch kommen und konkrete Fragen zu ihrem eigenen Forschungskontext stellen.
Dieses Format wurde besonders geschätzt, da es Raum für individuellen Austausch und praxisnahe Beratung bot.
Fazit und Ausblick: Fortsetzung geplant
Das Interesse an der IT-Service Roadshow war insgesamt sehr groß. Auch zahlreiche Mitarbeitende des Fachbereichs Medizin nahmen an der Veranstaltung teil und nutzten die Gelegenheit, sich über bestehende und neue IT-Services zu informieren. Darüber hinaus hat die IT-Service Roadshow gezeigt, dass die IT-Services der Goethe-Universität vielfältig, gut vernetzt und nah an den Bedürfnissen der Forschenden sind. Ein Format mit Zukunft, das den Dialog zwischen Forschung und IT belebt und beide Seiten unterstützt.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Ausblick gegeben: Die IT-Service Roadshow soll künftig regelmäßig stattfinden, um den Austausch zwischen Forschung und IT-Services weiter zu stärken.
Informationen zu kommenden Terminen werden rechtzeitig über die Synapse, die Webseite des Fachbereichs Medizin, über Fachbereichsverteiler sowie über Social Media bekannt gegeben.