IT-Roadmap-Blog ​​

Okt 23 2025
10:25

​Sicher und einfach: Die Goethe-Universität stellt auf eduVPN um

Neues VPN - Umstieg vom Cisco VPN-Client auf eduVPN

Am 26. September 2025 wurde der bisher genutzte Cisco VPN-Client an unserer Hochschule endgültig abgeschaltet. Grund für diese Maßnahme sind erhebliche IT-Sicherheitslücken, die in der bisherigen Lösung entdeckt wurden. Die Sicherheitsanforderungen an digitale Infrastrukturen steigen stetig – insbesondere in Hochschulen mit sensiblen Forschungs- und Verwaltungsdaten. Um auch künftig den Schutz unserer Systeme zu gewährleisten, war ein direkter Wechsel unumgänglich.

Was ist eduVPN eigentlich – und wer steckt dahinter?

eduVPN ist ein modernes, sicheres VPN-System, das speziell für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen entwickelt wurde. Das Projekt wurde ursprünglich vom niederländischen SURF, dem dortigen Pendant zum Deutschen Forschungsnetz (DFN), initiiert. Inzwischen wird eduVPN von GÉANT, dem europäischen Bildungs- und Forschungsnetz, gemeinsam mit der weltweiten Education Community weiterentwickelt und betrieben.

Ziel von eduVPN ist es, sichere und einfache Zugänge zum Hochschulnetzwerk zu ermöglichen – ganz gleich, ob Sie im Homeoffice, im Ausland oder unterwegs arbeiten oder studieren.

Was ist neu im Vergleich zur Cisco-Lösung?

Mit dem Umstieg auf eduVPN ändern sich einige Dinge:

  • Keine WebVPN-Oberfläche mehr: Die bisherige Einwahl über den Webbrowser entfällt.
  • Keine festen IP-Adressen mehr: eduVPN verwendet dynamische Adressen, was zusätzliche Sicherheit bringt.
  • Starke Verschlüsselung: eduVPN nutzt die modernen VPN-Protokolle OpenVPN und WireGuard, die als besonders sicher gelten.
  • Mehr Plattformunterstützung: eduVPN bietet offizielle Clients für Windows, macOS, Linux, Android und iOS.

Wo bekomme ich den eduVPN-Client?

Die eduVPN-Software ist kostenlos und kann über folgende Wege bezogen werden:
 
Offizielle Webseite von eduVPN: https://www.eduvpn.org

Betriebssysteme:

App Stores:

Was muss ich bei der Installation beachten?

Die Installation ist in der Regel unkompliziert:

  • Windows/macOS: Installer herunterladen, installieren, anschließend die Hochschule aus der Liste auswählen und sich mit den Hochschul-Zugangsdaten anmelden.
  • Linux: Je nach Distribution über Flatpak oder Paketmanager installieren. Für WireGuard kann zusätzlich manuelle Konfiguration erforderlich sein.
  • Android/iOS: App aus dem Store laden, beim ersten Start die Hochschule auswählen, mit dem Hochschul-Account einloggen – fertig.

Tipp: Eine ausführliche verlinkte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie am Ende des Artikels.

Welche Vorteile bietet eduVPN für Mitarbeitende und Studierende?

  • Höhere Sicherheit dank moderner Verschlüsselung
  • Einfache Bedienung durch benutzerfreundliche Clients
  • Breite Geräteunterstützung – auch mobil und auf privaten Geräten
  • Keine komplizierten Konfigurationen mehr
  • Zukunftssicherheit durch kontinuierliche Weiterentwicklung durch internationale Fachgremien

Was passiert, wenn ich noch den alten Cisco-Client nutze?

Da der Cisco-VPN-Client am 26. September 2025 deaktiviert wurde, ist ein Zugriff auf das Hochschulnetz darüber nicht mehr möglich. Bitte stellen Sie unbedingt auf eduVPN um, um weiterhin auf interne Ressourcen wie Netzlaufwerke, Bibliotheksdatenbanken oder das Intranet zugreifen zu können.

Mehr Informationen

Okt 16 2025
10:39

Dringender Aufruf: Handeln Sie jetzt – Update auf Windows 11 notwendig!

Update auf Window 11

Seit dem 14.10.2025 wird Windows 10 aufgrund des offiziellen Support Endes von Microsoft nicht mehr mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt und stellt somit ein erhebliches IT-Sicherheitsrisiko für unsere Universität dar. Alle Geräte – insbesondere PCs, Laptops und Tablets – die noch mit Windows 10 betrieben werden, müssen umgehend auf Windows 11 aktualisiert werden. Dies betrifft sowohl Geräte in der Verwaltung als auch im wissenschaftlichen Betrieb.
Windows 11 steht über die IT-Services (HRZ) der Goethe-Universität Uni-intern zum Download bereit:
https://software.rz.uni-frankfurt.de
.
Bitte sorgen Sie schnellstmöglich für die Umstellung!
Sep 25 2025
12:00

Beschreibung des IT-Transformationsvorhabens am Fachbereich 16 der Goethe Universität Frankfurt am Main

Besser vernetzt, effizienter arbeiten: Der Fachbereich Medizin stellt seine IT neu auf

Warum die IT neugestaltet wird

Ohne leistungsfähige digitale Prozesse lassen sich zentrale Aufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung heute kaum noch effizient bewältigen. Am Fachbereich Medizin (FB16) der Goethe-Universität Frankfurt ist die IT-Struktur historisch gewachsen und über viele Jahre hinweg dezentral organisiert worden.

Eine umfassende Analyse im Frühjahr und Sommer 2024 hat gezeigt, dass diese Struktur in ihrer bisherigen Form die heutigen Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit nicht mehr in vollem Umfang unterstützt. Daraufhin wurde beschlossen, die IT am Fachbereich grundlegend neu aufzustellen.

Der Startschuss für die IT-Transformation

Seit Juni 2025 läuft ein breit angelegtes IT-Transformationsprogramm, das bis Mitte 2028 umgesetzt wird. Ziel ist es, die IT-Infrastruktur und -Dienstleistungen nachhaltig zu modernisieren, zu vereinheitlichen und gezielt auf die Bedarfe von Mitarbeitenden, Forschenden und Lehrenden auszurichten.

Was konkret verbessert wird

Das Vorhaben gliedert sich in sechs Handlungsfelder, die gemeinsam eine zukunftsfähige IT-Landschaft schaffen:

1. Schnellere und effizientere Hardware-Beschaffung

Durch die Nutzung zentraler Rahmenverträge und eines IT-Hardware-Katalogs wird die Beschaffung von Geräten künftig deutlich vereinfacht und beschleunigt. Das sorgt für bessere Planbarkeit – bei gleichzeitig geringeren Kosten.

2. Stabile Infrastruktur – vom Netzwerk bis zur Cloud

Ein zuverlässiges und leistungsfähiges Netzwerk bildet die Grundlage digitaler Arbeitsprozesse. Ein optimierter Mix aus Rechenzentrumsleistungen, Hosting-Optionen und Cloud-Ressourcen stellt die notwendige Flexibilität sicher.

3. Einheitliches Endgerätemanagement und Softwarebereitstellung

Ein standardisiertes Gerätemanagement für Laptops, PCs, Tablets und Mobiltelefone vereinfacht Betrieb und Wartung. Auch die Softwareversorgung wird über einen zentralen Katalog organisiert. Ein Helpdesk steht dafür wochentags von 8 bis 18 Uhr sowie mit Notfalldienst am Wochenende zur Verfügung.

4. Einheitlicher und sicherer Zugang zu IT-Diensten

Ein zentrales Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Single Sign-On und Zwei-Faktor-Authentifizierung ermöglicht einen einfachen und sicheren Zugang zu Systemen – auch über Bereichsgrenzen hinweg, z. B. für Dienste des Universitätsklinikums.

5. Moderne Werkzeuge für digitale Zusammenarbeit

Mit der Einführung von Microsoft 365, ZoomX und NextCloud werden leistungsfähige, integrierte Tools für die digitale Zusammenarbeit bereitgestellt. Der Zugang zu weiteren digitalen Diensten – etwa für Forschungsdaten – ist zukünftig unkompliziert und automatisiert möglich.

6. Klare Steuerung und langfristige IT-Strategie

Eine strukturierte Governance sorgt künftig für eine verlässliche Steuerung der IT-Themen. Gemeinsam mit dem CIO Office wird ein langfristiges Zielbild für die IT im Fachbereich verfolgt – strategisch, nutzerorientiert und nachhaltig.

Was bedeutet das für die Mitarbeitenden am FB16?

Mit der Neuausrichtung werden viele alltägliche Abläufe vereinfacht: Geräte und Software stehen schneller zur Verfügung, Support ist zentral erreichbar, und digitale Zusammenarbeit wird nahtloser möglich. Gleichzeitig verbessern sich die IT-Sicherheit sowie die Zukunftsfähigkeit der gesamten Infrastruktur.

Die neue Standardisierung entlastet die einzelnen Bereiche organisatorisch und schafft mehr Freiräume für wissenschaftliche und administrative Aufgaben.

Ein Blick nach vorn

Die Umsetzung erfolgt schrittweise – mit Blick auf Praxistauglichkeit und Akzeptanz. Bis Mitte 2028 entsteht so eine moderne, leistungsfähige und gut abgestimmte IT-Landschaft für den Fachbereich Medizin. In enger Zusammenarbeit mit dem CIO Office wird sichergestellt, dass die geplanten Maßnahmen nicht nur technisch überzeugen, sondern auch im Arbeitsalltag spürbare Verbesserungen bringen.