IT-Roadmap-Blog ​​

Die Beschaffung von IT-Hardware an der Goethe-Universität und dem Universitätsklinikum Frankfurt kann anfangs kompliziert wirken. Die Kenntnis der wesentlichen Regeln und Abläufe vereinfacht jedoch den Einkauf erheblich.

Die Goethe-Universität und das Universitätsklinikum Frankfurt arbeiten eng zusammen, auch wenn sie rechtlich unabhängig sind. Im Fachbereich 16 übernimmt das Klinikum administrative Aufgaben, insbesondere in der Finanzbuchhaltung. Daher müssen alle Einkäufe in diesem Bereich über den Einkauf (Dezernat 3) des Klinikums abgewickelt werden.

HRZ Hardware
Übersicht der IT-Einkaufsprodukte, einschließlich PC-Systeme, Notebooks,  Monitore, Drucker, Projektoren, Apple Produkte & iPhone,  Einzelkomponenten, Netzwerkkomponenten und Toner.

Rahmenverträge und Beschaffungsprozesse

  • Angehörige des Fachbereichs 16 müssen Hardware grundsätzlich aus bestehenden Rahmenverträgen erwerben.
  • Besondere Konditionen gelten für Forschung und Lehre.
  • Der  HRZ-Servicekatalog ist die zentrale Informationsquelle mit: aktuellen IT-Services, Zielgruppen, Optionen, Konditionen
  • Der Einkauf von IT-Geräten aus diesen Rahmenverträgen benötigt keine zusätzliche Genehmigung.
  • Bestellungen bitte immer direkt über den Einkauf des Klinikums (Dezernat 3) aufgegeben!
  • Bei Bestellungen sind die entsprechenden Rahmenvertragsnummern (RV-Nummer) anzugeben.

Abweichungen von dieser Regel müssen schlüssig begründet werden. Folgende Ausnahmen von dieser Regelung sind:

  • Beschaffungen von Hardware aus laufenden Rahmenverträgen sind von einer Freigabe ausgenommen. Sie können – unter Angabe der Rahmenvertragsnummer (RV-Nummer) direkt getätigt werden.
  • Beschaffungen, deren Gesamtwert unter 300 Euro liegt (z. B. Mäuse oder Webcams), sind ebenfalls von der Freigabe befreit.
  • Für jegliche Beschaffung von Speichermedien (Festplatten, SSD, USB-Sticks, usw.) ist hingegen eine Freigabe einzuholen.  

Gerade laufen neue Ausschreibungen, sodass das Portfolio zur Hardware zeitnah an die tatsächlichen Bedarfe des FB16 angepasst werden kann. Hierzu werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Genauere Informationen können den Beschaffungsordnungen der Goethe-Universität entnommen werden. Bei Fragen steht die IT-Abteilung unter: freigabe-it-beschaffung@rz.uni-frankfurt.de zur Verfügung.

Ausleihe von iPads und Tablets

Im Fachbereich Medizin erleichtern iPads und Tablets die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Prüfungen erheblich. Für weitere Informationen und Zugänge kann das Dekanat des Fachbereichs Medizin unter der E-Mail-Adresse: dekanat.eLearning@med.uni-frankfurt.de kontaktiert werden.

Wichtige Informationen für Mitarbeitende des Klinikums:

Angehörige des Klinikums sollten beachten, dass Hardware ausschließlich über die festgelegten Beschaffungswege des Klinikums oder über das DICT bezogen werden kann. Angehörige des Klinikums sind nicht berechtigt Hardware über die Rahmenverträge der Goethe-Universität oder des HRZ zu beziehen.

Weitere Informationen sind auf der Projektwebseite, im HRZ-Servicekatalog und IT-Einkauf (Hardware) verfügbar.

IT Roadmap

Bildbeschreibung:

Das Team hinter der „IT Roadmap“ (von links nach rechts: Simon Wortmann, Jan Steinmetzer, Laura Thompson, Angela Rizzo, Ullrich Grimm-Allio) setzt sich mit voller Energie dafür ein, die Digitalisierung im Fachbereich 16 der Goethe-Universität voranzutreiben.

In der letzten Ausgabe der Synapse haben wir bereits einen Rückblick auf die bisherigen Ergebnisse des Digitalisierungsprogramms „IT Roadmap“ geworfen und einen Ausblick auf die geplanten Maßnahmen für 2026 gegeben. In dieser Ausgabe möchten wir genauer hinschauen und das interdisziplinäre Team vorstellen, das die Digitalisierung im Fachbereich 16 der Goethe-Universität Frankfurt vorantreibt.

Das Programmteam im Überblick

Das „IT Roadmap“-Programm ist eine umfassende Initiative, die zahlreiche Teilprojekte umfasst, um die Digitalisierung im Fachbereich 16 voranzutreiben. Das Programm stärkt sowohl die technische als auch die organisatorische Seite der Digitalisierung und zielt darauf ab, eine zukunftsfähige, effiziente und nutzerorientierte IT-Infrastruktur zu schaffen.

Die fachliche Leitung des Programms obliegt Jan Steinmetzer, der zugleich das Studiendekanat des Fachbereichs 16 leitet. Die technische Leitung hat Ullrich Grimm-Allio vom HRZ (Hochschulrechenzentrum) inne. Angela Rizzo ist als Projektmanagerin im HRZ für die organisatorischen Aspekte des Programms und Kommunikationsmaßnahmen verantwortlich. Laura Thompson vom HRZ ist zuständig für Themen wie die Hardware- und Software-Konsolidierung sowie das IT Inventory und Asset Management.

Für die übergeordnete Programmsteuerung sorgt Simon Wortmann, Berater der PD-Berater der öffentlichen Hand. Mit seinen Erfahrungen im öffentlichen Sektor unterstützt er das Team dabei, dass alle Teilprojekte des Programms erfolgreich und zielgerichtet umgesetzt werden.

Gemeinsam für die Digitalisierung

Das interdisziplinäre Team setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen zusammen, die gemeinsam daran arbeiten, die Digitalisierung am Fachbereich 16 voranzutreiben. Jedes Teammitglied bringt sein spezielles Wissen und seine Erfahrung ein, um die IT-Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.

„Unser Ziel ist es, einen digitalen Wandel zu schaffen, der allen Nutzenden zugutekommt – seien es Studierende, Lehrende, Mitarbeitende oder die Verwaltung“, so Jan Steinmetzer, fachliche Leitung des Programms. „Durch die enge Zusammenarbeit und die Aufhängung des Programms auf Leitungsebene mit einem Lenkungsausschuss können wir sicherstellen, dass alle Anforderungen berücksichtigt und die Umsetzung der Teilprojekte effizient erfolgt.“

Blick in die Zukunft

Die nächsten Schritte in diesem umfassenden Digitalisierungsprozess sind bereits in Planung. Ab 2026 sollen weitere innovative Maßnahmen umgesetzt werden, um die IT-Umgebung des Fachbereichs noch flexibler und benutzerfreundlicher zu gestalten.

Das Team freut sich über Anregungen und Fragen aus der Universitätsgemeinschaft. Wer Ideen oder Feedback zu den laufenden Teilprojekten hat, kann sich jederzeit an das Programmteam wenden: digitalisierung-fb16@med.uni-frankfurt.de oder auf der Projektwebsite der Goethe-Universität vorbeischauen.

Dez 11 2025
08:00

Vorstellung der neuen Projektwebseite des IT-Transformationsvorhabens am Fachbereich 16 in der Synapse

Neue Projektwebseite

Neue Projektwebseite informiert über das IT-Transformationsprogramm am Fachbereich 16

Bereits in KW 41 wurde in der Synapse über das IT-Transformationsprogramm berichtet, das zum Ziel hat, die historisch gewachsene und über viele Jahre hinweg dezentral organisierte IT-Struktur des Fachbereichs Medizin grundlegend zu modernisieren. Seit Juni 2025 läuft dieses breit angelegte Programm, das bis Mitte 2028 umgesetzt wird und die IT-Infrastruktur sowie die IT-Dienstleistungen nachhaltig vereinheitlichen und verbessern soll.

Seit kurzem steht nun eine Projektwebseite bereit, die zentrale Informationen zum Programm übersichtlich bündelt. Sie ist über die neu gestaltete IT-Landingpage des Fachbereichs erreichbar. Die Seite wurde ebenfalls überarbeitet und präsentiert sich nun deutlich übersichtlicher, moderner und intuitiver.

Übersichtliche Einblicke in Ziele, Teilprojekte und Entwicklungen

Auf der Projektwebseite finden Interessierte eine kompakte Darstellung der übergeordneten Ziele des Transformationsprogramms sowie eine übersichtliche Einordnung der laufenden Teilprojekte. Darüber hinaus zeigt die Seite, welche Entwicklungsschritte im weiteren Verlauf des Programms vorgesehen sind.

Vorstellung des Projektteams und der Programmstrukturen

Ein weiterer Bereich stellt das Projektteam sowie die organisatorischen Strukturen des Programms vor. Damit wird deutlich, welche Rollen und Verantwortlichkeiten im Transformationsprozess bestehen und wie das Programm gesteuert wird.

Aktuelle Informationen aus dem Programm

Ein regelmäßig aktualisierter Blog informiert über relevante Neuigkeiten, Fortschritte und Hinweise aus dem Programm.

Besuchen Sie die neue Projektwebseite und informieren Sie sich über das IT-Transformationsprogramm am Fachbereich 16!

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse am Austausch freut sich das Projektteam über Ihre Kontaktaufnahme.

Leistungsbeschreibung 
Das Hochschulrechenzentrum bietet Einrichtungen der Goethe-Universität die Möglichkeit der Datensicherung (Backup) und der Datenarchivierung. Diese Dienste stehen bis auf Weiteres ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Die Lizenzgebühren werden durch das Hochschulrechenzentrum getragen.
Für beide Dienste kommt IBM Storage Protect zum Einsatz (frühere Bezeichnung: Tivoli Storage Manager). Die erforderliche Client-Software ist für die Betriebssysteme Windows, Linux, macOS, Solaris, HP-UX und AIX verfügbar.
Funktionsweise des Backups
Das Backup basiert auf dem „incremental forever“-Prinzip. Nach einer initialen Vollsicherung werden ausschließlich geänderte oder neu erstellte Dateien gesichert, wodurch die Laufzeiten reduziert werden. Bis zu 20 Versionen einer Datei werden vorgehalten. Ältere Versionen, die nicht mehr die aktuelle Fassung darstellen, werden maximal 90 Tage gespeichert. Die letzte Version einer gelöschten Datei ist ebenfalls für 90 Tage verfügbar.
Hinweise zur Nutzung
Für Computer, die über Nacht eingeschaltet bleiben, kann eine tägliche automatische Datensicherung in den Nachtstunden eingerichtet werden (Scheduler-Dienst). Für Bürorechner und Laptops, die zum Dienstschluss ausgeschaltet werden, ist diese Option nicht vorgesehen. Alternativ kann jederzeit eine manuelle Datensicherung durchgeführt werden.
Archivierung von Daten
Archivierung bezeichnet die Auslagerung von Daten, für die kein Festplattenspeicher mehr bereitgestellt werden soll oder für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen einzuhalten sind. Eine Versionsverwaltung erfolgt nicht. Mehrfache Archivierung identischer Daten führt zu mehreren identischen Kopien auf dem Archivmedium und sollte daher vermieden werden. Archivdaten werden für zehn Jahre aufbewahrt und anschließend automatisch gelöscht. Längere Aufbewahrungsfristen sind möglich.
Backup- und Archivdaten werden in zwei Kopien auf Magnetbandkassetten des Typs IBM 3592 an zwei Standorten gespeichert (Campus Westend und Campus Riedberg).
Client-Software und Registrierung
Die aktuelle Client-Software sowie die zugehörige Dokumentation sind im Universitätsnetz verfügbar und über den Bereich „Client-Software und Dokumentation“ abrufbar.
Zur Nutzung des Dienstes ist eine Registrierung des jeweiligen Computers an einem der Backup- beziehungsweise Archivserver erforderlich. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an die zuständige Administrationsstelle des Hochschulrechenzentrums.
    Erforderliche Angaben:
    • vollständiger Rechnername und IP-Adresse
    • Betriebssystem mit Version und Variante
    • Kontaktdaten der zuständigen Administratorin oder des zuständigen Administrators
Nach erfolgreicher Registrierung werden die erforderlichen Zugangsdaten sowie weitere Informationen bereitgestellt.

In Kürze
    • Inkrementelles Backup nach dem „incremental forever“-Prinzip
    • Eine Vollsicherung erfolgt ausschließlich bei der ersten Nutzung
    • Zwei unabhängige Datenkopien an verschiedenen Standorten (Disaster Recovery)
    • Datenschutz für physische Dateiserver und virtuelle Umgebungen
    • Datenarchivierung für zehn Jahre, längere Aufbewahrungszeiten nach Vereinbarung
    • Maximal 20 Versionen einer Datei werden für 90 Tage aufbewahrt.
    • Die letzte Sicherungskopie einer gelöschten Datei bleibt für 90 Tage verfügbar.
    • Die automatische Sicherung der Clientsysteme erfolgt täglich von 00:00 Uhr bis 03:00 Uhr.
    • Wartungsarbeiten erfolgen nach vorheriger Ankündigung und Abstimmung

Wichtig
Derzeit dürfen über diese Dienste keine Personenbezogenen Daten gemäß Art.9 DSGVO gesichert werden. An einer entsprechenden Lösung wird aktuell mit hoher Priorität gearbeitet!

Weiterführende Links & Kontakt
https://tinygu.de/archiv

Videokonferenzen sind aus dem Universitätsalltag nicht mehr wegzudenken – ob für Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekte oder Team-Meetings. Am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität steht Ihnen dafür das datenschutzkonforme Tool ZoomX zur Verfügung. Mit wenigen Klicks können Sie eigene Meetings erstellen, große Veranstaltungen durchführen oder einfach nur den Austausch mit Kolleg*innen und Studierenden erleichtern.

 

Warum ZoomX nutzen? – Die Vorteile auf einen Blick

ZoomX bietet Ihnen vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Lehre, Forschung und Verwaltung:

  • Online-Lehrveranstaltungen: Vorlesungen, Seminare, Übungen
  • Großveranstaltungen: wie Konferenzen (ab 300 Personen mit Freigabe)
  • Webinare und Informationsveranstaltungen
  • Team-Meetings, Besprechungen oder Sprechstunden
  • Lerngruppen-Meetings für Studierende

Sowohl Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende können ZoomX mit ihrem HRZ-Account nutzen.

 

So melden Sie sich bei ZoomX an

Die Anmeldung erfolgt ganz einfach mit Ihrem HRZ-Account (Login und Passwort) über folgende Webseite: https://uni-frankfurt.zoom.us/

Nach dem Login können Sie direkt Meetings planen, starten oder Teilnehmer*innen einladen.

 

Datenschutz & Sicherheit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert

Um Ihre Kommunikation bestmöglich zu schützen, ist bei ZoomX standardmäßig die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) aktiviert. Das bedeutet: Ihre Meetings sind besonders sicher! Die folgenden Funktionen sind bei aktivierter Verschlüsselung nicht verfügbar:

  • Telefonische Einwahl
  • Beitritt vor Moderator*in
  • Breakout-Räume
  • Umfragen

Tipp: Wenn Sie eine dieser Funktionen benötigen, können Sie E2EE in Ihren persönlichen Einstellungen in der ZoomX-Weboberfläche deaktivieren.

 

Teilnehmerzahlen & große Veranstaltungen

Standardmäßig stehen Ihnen virtuelle ZoomX-Räume mit bis zu 300 Teilnehmer*innen zur Verfügung. Bei Bedarf können folgende Optionen freigeschaltet werden:

  • Große Meetings (bis 500 oder 1000 Personen) – auf Anfrage
  • Webinarlizenzen:
  • Bis 500 Personen: kostenfrei verfügbar
  • Bis 1000 Personen: kostenpflichtig und jährlich buchbar

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an: zoom-support@uni-frankfurt.de

 

Meeting oder Webinar? – Der richtige Formatvergleich

Funktion

ZoomX Meeting

ZoomX Webinar

Interaktivität

Hoch (Mikro, Kamera, Chat, Breakouts etc.)

Gering (nur Moderator:innen aktiv)

Teilnehmerrolle

Alle aktiv

Zuschauer:innen-Modus für Teilnehmende

Ideal für

Lehre, Besprechungen, Lerngruppen

Infoveranstaltungen, Vorträge, große Events

 

Goethe-Uni Netiquette im digitalen Raum

Uns an der Goethe-Universität ist ein respektvoller, wertschätzender Umgang sehr wichtig – auch im digitalen Umfeld. Wir bitten daher alle Nutzer*innen von ZoomX, sich an die Netiquette zur digitalen Kommunikation der Universität zu halten: https://tinygu.de/gu-netiquette-digital

 

Fragen oder Unterstützung bei ZoomX benötigt?

Bei technischen Fragen oder dem Wunsch nach erweiterten Funktionen helfen wir Ihnen gerne weiter: zoom-support@uni-frankfurt.de

 

Fazit

Mit ZoomX steht Ihnen ein leistungsstarkes, sicheres und flexibel einsetzbares Tool zur Verfügung, das Ihre digitale Lehre und Kommunikation am Fachbereich Medizin optimal unterstützt. Nutzen Sie die Möglichkeiten – ob im Seminar, beim Forschungsaustausch oder im digitalen Hörsaal!