IT-Roadmap-Blog ​​

Jul 31 2026
08:54

Sicherung, Wiederherstellung und langfristige Aufbewahrung von Daten

Zuverlässige Datensicherung mit dem HRZ Backup- und Archivservice

Daten gehören zu den wichtigsten Ressourcen in Forschung, Lehre und Verwaltung. Umso entscheidender ist es, sie zuverlässig zu sichern, bei Bedarf schnell wiederherstellen zu können und langfristig gesetzeskonform aufzubewahren. Ob versehentlich gelöschte Dateien, technische Ausfälle oder Anforderungen an die revisionssichere Datenhaltung – ein professioneller Backup- und Archivservice schafft hier die notwendige Grundlage für Sicherheit und Verlässlichkeit im universitären Alltag.

Mit seinem Backup- und Archivdienst stellt das Hochschulrechenzentrum (HRZ) den Einrichtungen der Goethe-Universität eine zentrale Lösung zur Verfügung, um System-, Anwendungs- und Nutzdaten effizient zu sichern und langfristig vorzuhalten.


Leistungsbeschreibung

Das Hochschulrechenzentrum (HRZ) bietet den Einrichtungen der Goethe-Universität zuverlässige Dienste zur Datensicherung (Backup) und Datenarchivierung an. Beide Services können bis auf Weiteres ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Die anfallenden Lizenzgebühren übernimmt das HRZ. Zum Einsatz kommt IBM Storage Protect (ehemals Tivoli Storage Manager). Die benötigte Client-Software steht für die Betriebssysteme Windows, Linux, macOS, Solaris, HP-UX und AIX zur Verfügung (https://www.tinygu.de/backup-und-archiv-service).


So funktioniert das Backup

Die Datensicherung erfolgt nach dem „incremental forever“-Prinzip. Das bedeutet: Nach einer einmaligen vollständigen Erstsicherung werden anschließend nur noch neue oder geänderte Dateien gesichert. Dadurch lassen sich Sicherungszeiten und Ressourcenbedarf deutlich reduzieren.

Im Backup werden bis zu 20 Versionen einer Datei gespeichert. Frühere Versionen, die nicht mehr aktuell sind, bleiben maximal 90 Tage verfügbar. Auch die letzte gesicherte Version einer gelöschten Datei wird für 90 Tage aufbewahrt und kann in diesem Zeitraum wiederhergestellt werden.


Hinweise zur Nutzung

Für Systeme, die nachts eingeschaltet bleiben, kann eine automatische tägliche Sicherung in den Nachtstunden eingerichtet werden. Diese erfolgt über einen sogenannten Scheduler-Dienst.

Für Arbeitsplatzrechner oder Laptops, die in der Regel zum Feierabend ausgeschaltet werden, ist diese automatische Sicherung nicht vorgesehen. In diesen Fällen kann das Backup jederzeit manuell gestartet werden.


Archivierung von Daten

Die Archivierung dient der langfristigen Aufbewahrung von Daten, die nicht mehr aktiv auf Festplattenspeichern vorgehalten werden sollen oder für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten.

Im Unterschied zum Backup gibt es bei der Archivierung keine Versionsverwaltung. Werden identische Daten mehrfach archiviert, entstehen entsprechend mehrere identische Kopien im Archiv. Eine doppelte Archivierung sollte deshalb vermieden werden. Archivierte Daten werden standardmäßig zehn Jahre aufbewahrt und danach automatisch gelöscht. Längere Aufbewahrungsfristen können bei Bedarf vereinbart werden.

Sicherheit und Speicherorte

Backup- und Archivdaten werden in zwei separaten Kopien auf Magnetbandkassetten des Typs IBM 3592 gespeichert. Die Ablage erfolgt an zwei voneinander getrennten Standorten:

  • Campus Westend
  • Campus Riedberg

Damit ist auch im Sinne der Ausfallsicherheit und Disaster Recovery für eine hohe Datensicherheit gesorgt.


Client-Software und Registrierung

Die aktuelle Client-Software sowie die zugehörige Dokumentation stehen im Universitätsnetz bereit und können über den Bereich „Client-Software und Dokumentation“ abgerufen werden. Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes ist die Registrierung des jeweiligen Computers auf einem Backup- oder Archivserver. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: tsm-admin@rz.uni-frankfurt.de.


Für die Registrierung werden folgende Angaben benötigt:

  • vollständiger Rechnername
  • IP-Adresse
  • Betriebssystem einschließlich Version und Variante
  • Kontaktdaten der zuständigen Administratorin oder des zuständigen Administrators

Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie die erforderlichen Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Nutzung.


Informationen aus dem IT-Roadmap Programm

Aktuell können über diese Dienste noch keine personenbezogenen Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO gesichert werden. Im Zuge der IT-Roadmap wurden jedoch bereits von Anfang Mai bis Juni 2026 Gespräche mit einzelnen Instituten und Kliniken sowie dem CSC geführt. Ein dazu erarbeitetes Konzept wurde dem Lenkungsausschuss vorgestellt und am 03.09.2026 im Fachbereichsrat des FB 16 präsentiert. Die nächsten Umsetzungsschritte befinden sich bereits in Planung. An einer entsprechenden Lösung wird mit hoher Priorität weitergearbeitet.

Fazit

Mit dem Backup- und Archivdienst des HRZ steht den Einrichtungen der Goethe-Universität eine leistungsfähige und verlässliche Infrastruktur zur Verfügung, um Daten sicher zu speichern, bei Bedarf wiederherzustellen und langfristig aufzubewahren. Die Kombination aus effizientem Sicherungskonzept, redundanter Speicherung an zwei Standorten und zentraler Betreuung durch das HRZ schafft eine solide Grundlage für den sicheren Umgang mit digitalen Informationen im universitären Umfeld.


Weitere Informationen sind auf der Digitales FB 16 Projektwebseite und im HRZ-Servicekatalog verfügbar.


Links:

Projektwebseite: https://tinygu.de/digitales-fb16

HRZ-Servicekatalog: https://crowd.server.uni-frankfurt.de/spaces/SO/overview
Backup und Archivservice: https://www.tinygu.de/backup-und-archiv-service

Jul 24 2026
09:01

Wissenschaftliches Arbeiten leicht gemacht mit Literaturverwaltungsprogrammen

Literaturverwaltung – Effizient arbeiten mit der richtigen Software für Studierende und Forschende

Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt das Problem: Eine Vielzahl an Quellen, Zitaten und PDF-Dokumenten muss strukturiert erfasst werden, um den Überblick zu behalten. Hier kommen Literaturverwaltungsprogramme ins Spiel, die das Recherchieren, Sammeln, Ordnen und Zitieren von Literatur erheblich erleichtern. 

Literaturangaben und Zitate können direkt in Textverarbeitungsprogrammen eingefügt werden. Das jeweilige Programm erstellt das Literaturverzeichnis automatisch im gewünschten Zitierstil. Änderungen am Zitierstil oder an Quellen werden automatisch im gesamten Dokument aktualisiert. Es gibt somit sehr viele organisatorische Argumente beim wissenschaftlichen Arbeiten auf Literaturverwaltungsprogramme zu setzen.

Warum lohnt sich ein Literaturverwaltungsprogramm?

Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Automatische Erfassung bibliografischer Daten
  • Strukturierte Ablage und Organisation von Quellen
  • Erstellung korrekter Literaturverzeichnisse in verschiedenen Zitierstilen
  • Verwaltung und Annotation von PDF-Dokumenten

An der Goethe-Universität stellt die Universitätsbibliothek Studierenden und Forschenden kostenlose Lizenzen für verschiedene Programme zur Verfügung und unterstützt bei der Auswahl und Nutzung. Zu den angebotenen Literaturverwaltungsprogrammen zählen Citavi, Zotero und EndNote.

Citavi
Citavi ist besonders beliebt im deutschsprachigen Raum und eignet sich ideal für umfangreiche wissenschaftliche Projekte. Die Software bietet:

  • Automatischen Import von bibliografischen Daten aus Katalogen und Datenbanken
  • Verwaltung und Annotation von PDF-Dokumenten
  • Funktionen zur Wissensorganisation und Aufgabenplanung
  • Erstellung von Literaturverzeichnissen in zahlreichen Zitierstilen
  • Teamfunktionen für kollaboratives Arbeiten

Citavi ist in einer Desktop-Version für Windows und einer browserbasierten Web-Version erhältlich, die beide über die Campuslizenz der Goethe-Universität kostenlos genutzt werden können.

Zotero
Zotero ist eine kostenlose Open-Source-Software, die sich durch ihre einfache Bedienung und plattformübergreifende Nutzbarkeit auszeichnet. Die wichtigsten Funktionen sind:

  • Schneller Import von Literaturangaben und Webinhalten über ein Browser-Plug-in
  • Verwaltung von Büchern, Artikeln und Webquellen
  • Cloud-Synchronisation für standortunabhängigen Zugriff
  • Erweiterte Teamfunktionen durch Plug-ins

Zotero ist in einer Standalone-Version für Windows, macOS und Linux sowie als Browser-Erweiterung verfügbar.

EndNote und EndNote Basic
EndNote ist ein professionelles Literaturverwaltungsprogramm, das besonders für große Datenmengen und komplexe Forschungsprojekte geeignet ist. Es bietet:

  • Fortgeschrittene Such- und Filterfunktionen für umfangreiche Literaturbestände
  • Verwaltung und Annotation von PDF-Dokumenten
  • Unterstützung für eine Vielzahl von Zitierstilen
  • Teamfunktionen zur gemeinsamen Arbeit an Projekten

Für interessierte Forscherinnen und Forscher, die keine Vollversion benötigen, steht EndNote Basic als kostenlose webbasierte Alternative mit grundlegenden Funktionen zur Verfügung.

Unterstützung durch die Universitätsbibliothek
Die Universitätsbibliothek der Goethe-Universität bietet umfassende Unterstützung bei der Auswahl und Nutzung dieser Programme:

  • Individuelle Beratung zur Einrichtung und Nutzung
  • Regelmäßige Schulungen und Workshops
  • Ausführliche Anleitungen und Tutorials

Interessierte können sich per E-Mail an: literaturverwaltung@ub.uni-frankfurt.de wenden oder auf der Webseite der Universitätsbibliothek aktuelle Informationen und Schulungstermine finden.

Mit der richtigen Literaturverwaltungssoftware wird der wissenschaftliche Arbeitsprozess deutlich effizienter. Bücher, Zeitschriftenartikel, Webseiten und andere Quellen werden an einem Ort gespeichert, übersichtlich organisiert und strukturiert. Dank der Unterstützung durch die Universitätsbibliothek steht einer erfolgreichen Nutzung nichts im Weg.

Links
Citavi: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/citavi.html 
Zotero: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/zotero.html
EndNote & EndNote Basic: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/endnote.html 
Webseite Universitätsbibliothek: https://www.ub.uni-frankfurt.de/literaturverwaltung/ 

Im Arbeitsalltag des Fachbereichs Medizin fallen an vielen Stellen PDF-Dokumente an. Formulare in der Verwaltung, Unterlagen für Forschung und Lehre, Protokolle, Freigaben, Schulungsunterlagen oder Dokumentationen im kliniknahen Umfeld. Für diese Aufgaben steht Mitarbeitenden der Goethe-Universität mit PDF-XChange Pro eine leistungsfähige Software zur Verfügung.

Mit PDF-XChange Pro lassen sich PDF-Dateien erstellen, bearbeiten, kommentieren und zusammenführen. Die Software wird über die Campuslizenz des HRZ bereitgestellt und kann auf dienstlichen Windows-Geräten genutzt werden. Die Anwendung ist eine bewährte Alternative zu Adobe Acrobat Pro und bietet einen umfangreichen Funktionsumfang für die tägliche Arbeit mit PDF-Dokumenten.


Was ist PDF-XChange Pro?

PDF-XChange Pro ist eine Software für Microsoft Windows, mit der sich PDF-Dokumente komfortabel erstellen, bearbeiten, kommentieren, zusammenführen und organisieren lassen. Zum Leistungsumfang gehören unter anderem das Einfügen von Stempeln, Anmerkungen und Textkorrekturen sowie die Umwandlung verschiedener Dateiformate in PDF.

Gerade im medizinischen Hochschul- und Verwaltungsumfeld ist das in vielen Situationen hilfreich, zum Beispiel wenn

  •     Formulare digital ergänzt oder freigegeben werden müssen,
  •     Forschungsunterlagen als PDF bearbeitet und kommentiert werden,
  •     Schulungs- und Arbeitsdokumente einheitlich bereitgestellt werden sollen,
  •     Mehrere PDF-Dateien zu einem Dokument zusammengeführt werden,
  •     Unterlagen für Archivierung oder Versand vorbereitet werden müssen.

Mit dem Campusvertrag der Goethe-Universität steht PDF-XChange Pro als zentrale Lösung für den dienstlichen Einsatz zur Verfügung.

Wer kann die Software nutzen?

Nur Mitarbeitende der Goethe-Universität dürfen das Angebot nutzen. Dazu zählen auch Mitarbeitende im Fachbereich Medizin. Die Software darf ausschließlich auf dienstlichen Geräten eingesetzt werden. Eine Installation auf privaten Endgeräten ist nicht zulässig.


Warum ist PDF-XChange Pro im medizinischen Umfeld besonders nützlich?

Im Fachbereich Medizin arbeiten viele Bereiche mit unterschiedlichen Dokumentations- und Abstimmungsprozessen. Unterlagen müssen häufig schnell verfügbar sein, nachvollziehbar bearbeitet und zuverlässig weitergegeben werden. PDF-XChange Pro unterstützt genau diese Anforderungen und erleichtert die strukturierte digitale Dokumentenbearbeitung im Arbeitsalltag. Damit steht eine leistungsstarke und wirtschaftliche Lösung für zahlreiche Einsatzbereiche bereit, von Verwaltungsunterlagen und Formularen bis hin zu wissenschaftlichen Dokumenten.

In zentral betreuten Bereichen erfolgt die Bereitstellung über den zuständigen IT-Support. In anderen Bereichen kann der Lizenzschlüssel über das HRZ Self-Service Portal (IDM-Webapp) abgerufen werden.


Fazit:

Mitarbeitende profitieren von verfügbaren, zentral bereitgestellten und sofort einsetzbaren Lösung für die tägliche Arbeit mit PDF-XChange Pro.
 

Schauen Sie vorbei: https://tinygu.de/pdf-xchange-pro und es gibt noch mehr Software: https://www.rz.uni-frankfurt.de/software. Geben Sie diese Informationen gerne an Ihre Kolleginnen und Kollegen am Fachbereich Medizin weiter!

Weitere Informationen sind auf derProjektwebseite und im HRZ-Servicekatalog verfügbar.

Jul 10 2026
12:27

  Qualifizierung und Praxistipps für Lehrende

Lehre virtuell – Lösungen und Anwendungen in der virtuellen Lehre

Digitale Lehr- und Lernformate sind ein wichtiger Bestandteil moderner Hochschullehre. Sie eröffnen neue Möglichkeiten für die Vermittlung von Wissen, fördern die Interaktion mit Studierenden und schaffen flexible Lernumgebungen. Gleichzeitig stellen sie Lehrende vor didaktische, organisatorische und technische Herausforderungen. Um sie bei diesen Aufgaben umfassend zu unterstützen, haben studiumdigitale, das Interdisziplinäre Kolleg Hochschuldidaktik (IKH) sowie das Hochschulrechenzentrum (HRZ) ein gemeinsames Online-Weiterbildungs- und Unterstützungsangebot entwickelt.


 Eine Plattform mit wichtigen Lehr- und Lernmöglichkeiten

Die Plattform „Lehre virtuell“ bündelt zentrale Informationen, Beratungsangebote, Schulungen und Praxishilfen für die Planung und Durchführung digitaler Lehrveranstaltungen. Lehrende finden dort Anleitungen zu digitalen Werkzeugen, Empfehlungen für die didaktische Gestaltung von Online- und Blended-Learning-Szenarien sowie Informationen zu Prüfungsformaten, Kommunikation und Kollaboration in virtuellen Lernräumen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Unterstützung im Lehralltag. Durch Best-Practice-Beispiele, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Qualifizierungsangebote erhalten Lehrende konkrete Hilfestellungen für die Umsetzung innovativer Lehrkonzepte. Gleichzeitig fördert die Plattform den Austausch von Erfahrungen und die Vernetzung innerhalb der Lehrgemeinschaft.

Die Inhalte werden kontinuierlich auf Basis aktueller Entwicklungen, neuer technischer Möglichkeiten und des Feedbacks der Lehrenden weiterentwickelt. Dadurch entsteht ein dynamisches Wissens- und Unterstützungsangebot, das den Anforderungen einer modernen Hochschullehre gerecht wird und die nachhaltige Weiterentwicklung digitaler Lehrkompetenzen unterstützt.


 Zukunftsorientiertes Lehren und Lernen

Mit dem zentralen Weiterbildungsangebot trägt die Goethe-Universität dazu bei, die Qualität der Lehre langfristig zu sichern und Lehrende bei der erfolgreichen Gestaltung zukunftsorientierter Lehr- und Lernprozesse zu begleiten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Projektwebseite: https://www.uni-frankfurt.de/174511436/Digitales 
 
HRZ-ServiceKatalog: https://crowd.server.uni-frankfurt.de/spaces/SO/overview 
 
Lehre virtuell – Zentrales Unterstützungsangebot der Goethe-Universität Frankfurt: https://lehre-virtuell.uni-frankfurt.de/ 

Jul 2 2026
14:44

Ein Zugang zu zentralen digitalen Diensten

HRZ-Account und Uni-Mail: Digitale Zugänge für Studium und Arbeit

Ob Studium, Verwaltung, Forschung oder beruflicher Alltag am Fachbereich Medizin, der HRZ-Account und die universitäre E-Mail-Adresse gehören zu den wichtigsten digitalen Zugängen an der Goethe-Universität Frankfurt.

Der HRZ-Account ist der persönliche Zugang zu den zentralen IT-Services der Goethe-Universität Frankfurt. Er besteht aus einem Login und einem Passwort und wird vom Hochschulrechenzentrum bereitgestellt. Für Mitarbeitende ist er die Grundlage, um zahlreiche Anwendungen und Dienste überhaupt nutzen zu können. Dazu gehören unter anderem der Zugang zu WLAN und VPN, die Anmeldung an das Campus-Management-System HISinONE, die Lernplattformen OLAT, moodle, Mediasite oder der Cloudspeicherdienst next.hessenbox. Auch weitere universitätsweite IT-Angebote setzen in der Regel einen aktiven HRZ-Account voraus.

Die Goethe-Mail als offizieller Kommunikationskanal

Neben dem HRZ-Account erhalten Universitätsangehörige auch eine persönliche universitäre E-Mail-Adresse. Mitarbeitende die Goethe-Mail, Studierende die Stud.-E-Mail. Sie ist die offizielle E-Mail-Adresse der Goethe-Universität Frankfurt und dient als zentraler Kanal für wichtige Informationen rund um Studium, Arbeit und Organisation. Über diese Adresse versendet die Universität unter anderem organisatorische Hinweise, relevante Mitteilungen, systembezogene Benachrichtigungen und weitere offizielle Informationen. Daher gilt für Studierende wie für Mitarbeitende, dass die universitäre E-Mail-Adresse regelmäßig abgerufen und im Alltag aktiv genutzt werden soll.

So werden Account und E-Mail bereitgestellt

Mitarbeitende erhalten ihren HRZ-Account nach Abschluss des Arbeitsvertrags und nach Erfassung ihrer Daten in der Personalverwaltung. Studierende bekommen ihren Zugang in der Regel automatisch mit der Immatrikulation. Die Zugangsdaten werden aus Sicherheitsgründen getrennt bereitgestellt.

Passwortsicherheit ist mehr als eine Formalie

Wichtig ist außerdem ein sicherer Umgang mit dem Account. Passwörter sollten stark gewählt, regelmäßig geändert und nicht weitergegeben werden. Bei Problemen mit dem Passwort oder anderen Fragen helfen die Serviceangebote des Hochschulrechenzentrums weiter.

Fazit

Der HRZ-Account und die Goethe-Mail sind weit mehr als technische Formalitäten. Sie bilden die Grundlage für den digitalen Zugang zur Universität und damit auch für viele Arbeitsprozesse im Fachbereich Medizin. Für Mitarbeitende in Verwaltung, Forschung und Lehre ermöglichen sie die Nutzung zentraler Systeme, den Zugriff auf Informationen und die Einbindung in universitäre Kommunikationswege.

Wer die Strukturen kennt und die bereitgestellten Informationen des Hochschulrechenzentrums nutzt, erleichtert sich den Einstieg in den universitären Alltag deutlich und sorgt für reibungslose Abläufe.

Weitere Informationen bietet das HRZ online: